ÿþ<html> <head> <title>:link, :visited, :hover, :active</title> <style type="text/css"> a:link { font-weight:bold; color:#00236a; text-decoration:underline } a:visited { font-weight:bold; color:#00236a; text-decoration:underline } a:hover { font-weight:bold; color:#E00000; text-decoration:none } a:active { font-weight:bold; color:#00236a; text-decoration:underline } a:focus { font-weight:bold; color:#00E000; text-decoration:underline } </style> <SCRIPT LANGUAGE="JavaScript" src="http://www.myResearch.de/windows.js"></script> </head> <body bgcolor="#CBCDDA" onLoad="parent.parent.up_top.location.reload(true);"> <!-- Hier Content einfügen --> <table align="center" bgcolor="#375B8A" height="20" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="98%"> <tr> <td align="center"><img src="http://www.myResearch.de/images/onepix.gif" width="1" height="1"></td> <td align="left"><font color="#FFFFFF" size="2"> <font face="Arial"><b>Experten-Forum</b></font></a></td> </tr> </table> <table align="center" bgcolor="#EEEEEE" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="98%" <font color="#00236a"><font face="Arial"> <tr> <td align="left"><font color="#00236a"> <br> <br> <table align="center" bgcolor="#EEEEEE" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="98%" <font color="#00236a"><font face="Arial"> <tr> <td align="left" valign="top" width=180 <font color="#00236a" size="2"><font face="Arial"> <img src="investor17.jpg"> <br><br> <font color="#00236a" size=4><b>Experten-Forum</b></font><br> <font color="#00236a" size="2"><font face="Arial"> <br> am<br> <b>Mittwoch, 15. Januar 2003</b><br> <br> mit <br><b>Marco Beckmann</b> und <br> <b>Philip Lenz</b> <br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br> </td> <td align="center"><img src="http://www.myResearch.de/images/onepix.gif" width="20" height="1"></td> <td align="left" valign="top"><font color="#00236a" size="2"><font face="Arial"> <!-- ------------------------------ Haupttext Start -------------------------------- --> <font size=4><b> Herzlich Willkommen im Experten-Forum bei Nano-Invests.de</b></font> <br><br> Marco Beckmann und Philip Lenz, die Autoren von "Profitieren von Nanotechnologie, Aktien der Zukunft" und Herausgeber des Börsenbriefs "The Smalltech Investor", standen den Anlegern bei Nano-Invests.de am 15.01.2003 für Fragen zur Verfügung.<br> <br> Im folgenden finden Sie die Zusammenstellung der Fragen und Antworten.<br> <br> <hr> <b>Thema: Herzlich Willkommen im Experten-Forum!</b> von Nano-Invests.de <br> <hr> Herzlich Willkommen im Experten Forum! <br> <br> mit <br> Marco Beckmann und <br> Philip Lenz <br> <br> Marco Beckmann und Philip Lenz, die Autoren von "Profitieren von Nanotechnologie, Aktien der Zukunft" und Herausgeber des Börsenbriefs "The Smalltech Investor", stehen Ihnen am 15.01.2003 für Ihre Fragen zur Verfügung. <br> <br> Sie können jedoch bereits vorab Ihre Fragen stellen. <br> Bitte eröffnen Sie für Ihre Fragen jeweils ein neues Thema. <br> <br> Wir wünschen allen Beteiligten viel Spaß! <br> <br> Ihr Nano-Invests Team <br> <br> <b>Marco Beckmann, Philip Lenz</b><br> Hallo liebe Nano-Investoren,<br> wir freuen uns sehr Ihnen heute hier auf nano-invests.de Fragen rund um das Thema Nanotechnologie und Investment beantworten zu dürfen. Wir legen jetzt gleich mit der Beantwortung los und stehen Ihnen selbstverständlich auch für Nachfragen zur Verfügung! <br> <br> Viel Vergnügen<br> <br> Marco Beckmann und Philip Lenz <br> <br> <b>baca</b><br> Herr Beckmann, Herr Lenz,<br> <br> seien Sie herzlich gegrüsst sowie auch alle Teilnehmer.<br> <br> baca<br> <br> <hr> <b>Thema: wichtige Branchen</b> von Bizangel <br> <hr> Hallo Herr Beckmann, hallo Herr Lenz, <br> <br> in welchen Branchen erwarten Sie als erstes ein nennenswertes Marktvolumen für den Einsatz der Nanotechnologie? <br> <br> <b>Marco Beckmann, Philip Lenz</b><br> Der enge Bezug von Nanotechnologie und Mikrotechnologie lässt momentan den Bereich der Nanoelektronik sehr interessant erscheinen. Hierbei geht es zunächst weniger um molekulare Elektronik, sondern vielmehr um verbesserte Lithographiesysteme o.ä. Auch optimierte Speichersysteme (wozu man durchaus auch Millipede von IBM zählen kann) sind von großem Interesse. Bei heutigen Festplatten ist die Leistungsfähigkeit auch dem Einsatz einer nanotechnologischen Entwicklung zu verdanken. Der GMR-Effekt ist bisher die wohl gewinnbringendste Anwendung aus der Nanotechnologie. <br> Auch die Materialwirtschaft an sich bietet viel Potenzial für nanotechnologische Anwendungen, nicht nur Oberflächenbeschichtungen, sondern auch Materialien, die klassische Produkte wesentlich effizienter gestalten können.<br> Auch in der Medizin wurden interessante Durchbrüche erzielt, die weitreichende Bedeutung erlangen werden. Erste Unternehmen sind hier tätig, eine breite Anwendung wird hier vermutlich noch etwas länger dauern.<br> <br> <hr> <b>Thema: Nano vs. Biotech und Internet</b> von Gerd<br> <hr> Erwarten Sie im Nanotechbereich eine ähnliche "S"-Kurve (Hype, dann jäher Absturz, um sich dann -hoffentlich- wieder zu berappeln) wie in den Branchen Biotech und Internet, in denen sich ähnliche Szenarien abgespielt haben. <br> <br> D.h. wird auch in die Nanotech-Unternehmen viel Geld gepumpt werden, um am Ende des Tages zu sehen, dass doch alles viel länger dauert als geplant und das Geld dann doch nicht reicht? <br> <br> Oder gibt es strukturelle Unterschiede zu den o.g. Branchen? <br> <br> Vielen Dank für Ihre Antworten. <br> <br> <b>Marco Beckmann, Philip Lenz</b><br> Ob es eine "S"-Kurve wird ist natürlich schwer vorherzusagen. Das es zumindest in Ansätzen zu einem Hype kommen wird ist allerdings zu erwarten. Doch es sprechen auch gute Gründe dagegen: Die Erfahrungen der letzten Jahre, von denen ja vielleicht der eine oder andere Anleger gelernt hat sowie der sehr langfristige Charakter der Nanotechnologie. Sollte es keinen Hype geben (der ja immer relativ kurzfrisitg angelegt ist) so wird es mit Sicherheit an den Börsen über die nächsten Jahre einen Wachstumsschub geben, der unter anderem auf der weiteren nanotechnologischen Entwicklung und ihren Innovationen beruhen wird. <br> Zu Branchen wie Biotech und Internet gibt es durchaus strukturelle Unterschiede, die im Grunde auf der Hand liegen: Im Bereich Nanotechnologie können Gründer im Gegensatz zu Internet-Startups nicht allein aufgrund einer Idee und dem nötigen Startkapital ein komplettes Unternehmen  auf die Beine stellen , die Markteintrittsbarrieren sind weitaus höher. Es bedarf einer anspruchsvollen Forschungsarbeit, deren Ergebnisse patentiert werden und so den spezifischen Unternehmen einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil bringen können. Im Gegensatz zur Biotechnologie fallen langwierige und risikobehaftete Zulassungsverfahren weg, die gerade bei börsennotierten Biotech-Unternehmen Anlegern einen langen Atem abverlangen. Mit Ausnahme des Bereichs Nanobiotechnologie steht bei der Nanotechnologie also nach der erfolgreichen Produktentwicklung  nur noch die Hürde der erfolgreichen Kommerzialisierung. Für Anleger kann die Nanotechnologieszene daher Vorteile gegenüber Biotech oder Internet haben: In der Regel keine langwierigen und risikobehafteten Zulassungsverfahren (Biotech) und nicht die Gefahr, dass der Markt von Nanotech-Unternehmen ohne Substanz  überflutet wird (Internet). Ausserdem ist das Innovationspotenzial der Nanotechnologie umfassender als bei Biotech oder Internet. Durch die Nanotechnologie werden langfristig mehr Branchen und Arbeitsgebiete grundlegend verändert. <br> <br> <hr> <b>Thema: Nanoröhren</b> von baca <br> <hr> Herr Beckmann, Herr Lenz, erst mal herzlichen Dank an Sie für die Bereitschaft, eine neue Form des Chats auszuprobieren. <br> <br> Nun zum Thema Nanoröhren/Fullerene: <br> <br> Durch ihre Härte, Elastizität und thermische Stabilität sind Anwendungen mittels Nanoröhren in allen möglichen Bereichen denkbar - bis hin zu visionären Konzepten -. Welche grundlegenden Unterschiede bestehen zwischen den ein- und mehrwandigen N-Röhren - auch wenn beide Varianten ähnlich aufgebaut sind - bzgl. Einsetzbarkeit, d.h. welcher Typ ist für was besser geeignet und welche Rolle spielen im gleichen Masse Fullerene. <br> <br> <b>Marco Beckmann, Philip Lenz</b><br> Hallo baca,<br> <br> Fullerene und Kohlenstoffnanotubes (CNTs) sind eng verwandt, manchmal werden CNTs auch als riesige röhrenförmige Fullerene bezeichnet. CNTs wurden erstmals 1991 Sumio Iijima beim japanischen Technologiekonzern NEC entdeckt. Nähere Untersuchungen mittels Transmissionselektronenmikroskopen führten zu der Erkenntnis, dass es die beiden von Ihnen genannten CNT-Arten gibt. Einwandige Nanotubes (single-wall-nanotubes SWNTs) kann man sich als nahtlos aufgerollte Graphitschichten vorstellen, die einen Durchmesser von ein bis zwei Nanometern haben. Mehrwandige Röhrchen (multi-wall-nanotubes MWNTs) sind im Prinzip verschachtelte, konzentrisch angeordnete SWNTs. Ihr Durchmesser beträgt i.d.R. zehn bis 50 Nanometer.<br> Für beide Arten gilt, dass ihre Eigenschaften von der Anordnung der Kohlenstoffatome in der Längsachse abhängen. So erreicht man bei Nanotubes (halb-)leitende Fähigkeiten. Für alle Nanotubes gilt prinzipiell die enorme Bruchfestigkeit und Elastizität bei einer sehr geringen Dichte.<br> Aus den Eigenschaften erwachsene Anwendungen sind so nicht nur in der Elektronik und Chipherstellung, sondern auch in Hochauflösenden Rasterelektronenmikroskopen (als Abtastspitze) oder als Nanomanipulatoren denkbar.<br> Die Unterschiede in der Anwendung entstehen momentan vor allem auf Grund der unterschiedlichen Größe. Wie im Smalltech Investor in der Augustausgabe des vergangenen Jahres berichtet, wurden Nanotubes als Röntgenquelle verwendet. Hierbei konnten die SWNTs auf Grund ihres geringeren Durchmessers bessere Auflösungen erzielen. Ähnliches gilt für die Nanotubes, die als Strahlungsquelle eines Elektronenmikroskopes dienen können (aktueller STI). Das Projekt wurde zunächst mit MWNTs durchgeführt, aktuell planen die Forscher allerdings den Einsatz von einwandigen Röhrchen, um weiter verbesserte Auflösungen zu erzielen. In Flachdisplays sollen auch Nanotubes als Elektronenemitter eingesetzt werden (Samsung entwickelt gerade einen Prototyp, zunächst auch mit mehrwandigen Röhrchen).<br> Mit SWNTs wurde durch entsprechende Anordnung der Kohlenstoffatome eine halbleitende- und leitende Röhre hergestellt. Bei MWNTs sind die Zusammenhänge hier wesentlichkomplexer. Allerdings kann durch eine mehrwandige Nanoröhre mit verschiedenen Schichten ein einzelner Transistor verkörpert werden. Solche Systeme sind besonders durch ihre Form bisherigen Systemen überlegen (STI 12/02).<br> <br> <hr> <b>Thema: Nanopierce</b> von tockey <br> <hr> Hallo Herr Beckmann, hallo Herr Lenz, <br> vielen Dank für Ihre Bereitschaft hier Anlegerfragen zu beantworten. <br> <br> Ich verfolge schon seit längerem hier auf dem Diskussionsboard die Diskussionen zu Nanopierce. <br> <br> Wie ist Ihre persönliche Einschätzung zum Unternehmen Nanopierce und zu den Produkten rund um das "Nanopierce Connection System" (NCS)? <br> <br> <b>Marco Beckmann, Philip Lenz</b><br> NanoPierce ist ein durchaus spannendes Unternehmen. Die Story ist hochinteressant, allerdings handelt es sich zweifellos um einen Investition für den risikobewußten Anleger, da NanoPierce bereits recht ordentlich bewertet ist. Ob der Technologie langfristig der Durchbruch gelingt, ist davon abhängig ob das Geld reicht bis der Markt bereit ist die großen Vorteile des NCS zu nutzen. Das die NCS-Technologie überzeugt brauch man nicht weiter zu thematisieren, allerdings kennen wir alle auch die gegenwärtige Bereitschaft der Konzerne in Innovationen zu investieren. Die ist nämlich leider aktuell mehr als gering. Mit der Unterstützung von Gerard Klauer Mattison soll in nächster Zeit dafür gesorgt werden, das NanoPierce weiterhin über die benötigten Finanzmittel verfügt. Als Anleger gilt es jetzt die erhofften Erfolge mit dem NCS abzuwarten. Fazit: Weiter beobachten. <br> <br> <hr> <b>Thema: Börsengang</b> von baca <br> <hr> Gibt es Unternehmen, die kurz vor einem IPO stehen - oder wird man erst mal die allg. Welt- und Wirtschaftslage abwarten. Wie eng dürfte es für Unternehmen werden, die dringend Gelder benötigen, da ja auch Venture-Capital und Private-Equity recht zurückhaltend sind. <br> <br> <b>Marco Beckmann, Philip Lenz</b><br> Es gibt eine große Menge an Unternehmen die kurz vor einem Börsengang stehen  und nur noch die passende Situation an den Märkten abwarten. Selbst in Deutschland stehen einige Unternehmen vor diesem Schritt, die NanoFocus AG hat sogar bereits einen Konsortialvertrag mit HSBC geschlossen. Alles in allem ist davon auszugehen, dass zunächst in den USA Unternehmen an die Börse gehen  vielleicht noch in diesem Jahr. Gerade in schwierigen Zeiten hat sich die Wallstreet schon oft als Zugpferd erwiesen. In den USA gingen auch im vergangenen Jahr noch etwa mehr als 30 Unternehmen an die Börse, wogegen es in Deutschland ja bekanntlich eher mager aussah. <br> <br> <hr> <b>Thema: Forschungsgelder</b> von baca <br> <hr> Im Bereich Zukunftstechnologien werdem im Bundeshaushalt für '03 35 Mio. EUR gekürzt, d.h., die Zuwachsrate von 3 - 3,5 % werden eingefroren (sog. "Nullrunde"). MPG hat diesbezüglich drastische Einschnitte angekündigt. Inwieweit könnte dadurch die F&E-Landschaft in der BRD und damit auch der von den Instituten abhängigen Unternehmen bertroffen sein und welche gravierenden Ausmasse/Einschnitte könnte dies auf internationaler Ebene für die BRD bedeuten. <br> <br> <b>Marco Beckmann, Philip Lenz</b><br> Was wir aktuell an Einschnitten im Bundeshalt bzgl. Forschungsgelder für Zukunftstechnologien sehen (und das nicht nur bei der Nanotechnologie) kann einen nur traurig stimmen. Während der Rest der Welt (allen voran die USA) mehr und mehr Geld in die Nanotechnologie  pumpen , geht Deutschland das Risiko ein, die Technologieführerschaft leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Die langfristigen Auswirkungen können für den Wirtschaftsstandort Deutschland verheerend sein. In einer globalisierten Welt in der Produkte praktisch überall produziert werden können ist Innovationskraft der Faktor, der über Wohlstand oder Armut entscheidet. Deutschland hat hier bisher in der ersten Reihe stehen können, aber jetzt wird angefangen an der Zukunft zu sparen während um uns herum die Chancen erkannt wurden. Im Grunde ist auch der Politik klar, dass es bei den Forschungsgeldern für die Nanotechnologie langfristig um die Erhaltung des Wohlstandes, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Sicherung unseres Sozialstaates in einer globalisierten Welt geht. Allerdings lässt die gegenwärtige Regierung den Worten leider keine Taten folgen, wie die neuerlichen Kürzungen wieder einmal dramatisch veranschaulichen. <br> <br> <hr> <b>Thema: Deutschland vs. USA</b> von valuebroker <br> <hr> Hallo, <br> <br> gibt es in Deutschland interessante Entwicklungen um Bereich der Nanotechnologie, oder spielt die Musik eher jenseits des Atlantiks, bzgl. Nanotechnologie im allgemeinen und zum Thema Investment-Chancen. <br> <br> Vielen Dank! <br> <br> <b>Marco Beckmann, Philip Lenz</b><br> Deutschland spielt im Bereich Nanotechnologie glücklicherweise noch eine führende Rolle, gemeinsam mit den USA und Japan. Im Bereich  Möglichkeiten für Anleger führen die USA gegenwärtig noch weit vor Deutschland. In den USA gibt es eine Reihe von kleinen und mittleren Unternehmen aus den Bereichen IT-Ausrüster und Health-Care, die bereits börsennotiert sind. In Deutschland finden sich gerade in größeren Konzernen interessante nanotechnologische Potenziale, die allerdings noch etwas brauchen um sich nennenswert in den Unternehmenskennzahlen wiederzuspiegeln. Viele Unternehmen stehen jedoch in den Startlöchern für ihr IPO, so dass sich sowohl in den USA als auch in Deutschland die Investitionsmöglichkeiten für Anleger schon in relativ naher Zukunft weiter erhöhen werden. Die USA führen in den bereichen Nanoelektronik sowie Nanobiotechnologie. Deutschland führt vor Japan und den USA im Bereich chemische Nanotechnologie und (noch) bei den Nanomaterialien. Im Bereich Nanotubes haben die Japaner ganz klar  die Nase vorn und teilen sich mit den USA die Führung im Bereich Nanoanalytik. <br> <br> <hr> <b>Thema: Millipede-Speichersystem von IBM</b> von Bizangel <br> <hr> Könnten Sie in einigen auch für den Laien vertständlichen Worten die Funktionsweise des Millipede-Speichersystems von IBM erklären? <br> <br> Gibt es, neben der direkten Investition in IBM, eine Möglichkeit als Anleger mit einem größeren Hebel von dieser Entwicklung zu profitieren? <br> <br> <b>Marco Beckmann, Philip Lenz</b><br> Bereits im momentanen Entwicklungsstadium ist es mit einem Millipede Speicherchip möglich rund 1000 Gigabyte (was ungefähr 25 DVDs entspricht) auf der Fläche einer Briefmarke zu speichern. Die Funktionsweise ist dabei relativ simpel: Millipede funktioniert ähnlich wie Lochkartensysteme der ersten Computer, bloß in nanodimensionierten Größenordnungen. 1024 Siliziumspitzen brennen durch Hitze gleichzeitig Löcher mit rund zehn Nanometer Durchmesser in eine Kunststoffoberfläche oder versiegeln die Oberfläche wieder (je nach Position der Spitze). Löcher oder glatte Oberfläche stellen so die Zustände 0 und 1 dar, die Rechengrundlage jedes Computers. Millipede (zu deutsch: Tausendfüßler) kann eine solche Oberfläche auslesen, da Wärme in Löchern schneller abgeführt wird, als bei einer glatten Oberfläche. <br> An der Entwicklung von Millipede war auch Gerd Binnig, Erfinder des Rastertunnelmikroskops beteiligt. Binnig äußerte sich zum Potenzial von Millipede folgendermaßen: »Während die heute eingesetzten Speichertechnologien allmählich an fundamentale Grenzen stoßen, steht unser nanomechanischer Ansatz erst am Anfang und hat ein Entwicklungspotential für tausendfach höhere Speicherdichten. «<br> Mehr zu Millipede steht im STI 07/02.<br> <br> Da Millipede laut IBM frühestens Ende des übernächsten Jahres auf den Markt kommt, ist gegenwärtig noch überhaupt nicht abzuschätzen welche Unternehmen ggf. über Kooperationen etc. von der Markteinführung profitieren werden. Wir halten Sie natürlich auf dem laufenden, falls sich da etwas aussichtsreiches ankündigt! <br> <br> <hr> <b>Thema: Marktpotential</b> von baca <br> <hr> Gibt es einen neuesten Stand über Marktpotentiale? <br> <br> <b>Marco Beckmann, Philip Lenz</b><br> Eine Aussage über Marktpotenziale ist natürlich sehr schwierig. Die Nanotechnologie steht erst am Anfang und eine Vorhersage der Entwicklung ist extrem schwierig. International geführte Studien unterscheiden sich bisher auch noch sehr stark in ihrer Definition von Nanotechnologie. <br> Die DZ-Bank sieht z.B. für 2010 ein Marktvolumen der Nanotechnologie von rund 220 Mrd. $, während in amerikanischen Studien für 2010 von 200-800 Mrd.$ (direkter nanotechnologischer Einfluss auf Produkte) bzw. mehr als 1.000 Mrd. $ ausgegangen wird (In Realis, Evolution Capital). Die National Science Foundation setzt die letztgenannte Summe für 2015 an. <br> <br> <hr> <b>Thema: Harris & Harris</b> von board-user <br> <hr> Guten Tag! <br> <br> Zunächst einmal möchte auch ich mich bedanken, dass Sie hier zur Verfügung stehen. <br> Meine Frage bezieht sich auf Harris & Harris. Mich würde ihre Meinung zu diesem Wert interessieren. Wie sind die Beteiligungen dieser Gesellschaft einzuschätzen, welche Chancen geben Sie dementsprechend dem Unternehmen. <br> <br> Eine weitere Frage: Was halten Sie von Carbon Nanotechnologies? Wie ist das Unternehmen aufgestellt, wie sieht die Konkurrenzsituation bei diesem Unternehmen aus? <br> <br> Vielleicht können Sie auch ein kurzes Wort über Quantum Dot Corp. verlieren. <br> <br> Vielen Dank! <br> <br> board-user <br> <br> <b>Marco Beckmann, Philip Lenz</b><br> Die Harris & Harris Group gefällt uns gut. Eine sehr ansprechende Investionstätigkeit nach der Neuausrichtung im März 2002, ein sehr erfahrenes Management im Bereich Nanotech-Startups und die Tatsache, dass  TINY die einzige börsennotierte Nano-VC-Gesellschaft ist machen das Unternehmen durchaus attraktiv. Da Unternehmen ist zwar ein (noch) relativ kleiner Player, aber in diesem Wert steckt durchaus großes Potenzial, wie man in den vergangenen Tagen bei hohen Umsätzen und steigenden Kursen sehen konnte. Manche Beteiligungen sind wirklich sehr gut in ihren jeweiligen  Nischen positioniert und bei einer besseren Marktlage dürften die ersten Börsengänge zu erwarten sein. Das Unternehmen ist insgesamt ordentlich aufgestellt, zwar risikoreich aber attraktiv, aus unsere Sicht ist TINY ein sehr interessanter Wert. <br> <br> <br> Carbon Nanotechnologies aus Texas ist ein ebenfalls interessanter Wert. Das Unternehmen hat exklusive Rechte am geistigen Eigentum der Rice Universität über die Buckytubes, den einwandigen Nanotubes und dessen ausgezeichnet arbeitende Herstellungsverfahren. Durch Kooperationen mit größeren Playern wird jetzt versucht, den Markt für neuartige und verbesserte Produkte zu schaffen. <br> Kleine Eigenwerbung: Viele Informationen über Carbon Nanotechnologies finden Sie in unserem aktuellen Buch  Profitieren von Nanotechnologie das im FinanzBuch Verlag erschienen ist. Dort wird auf sieben Seiten ausführlich über Carbon Nanotechnologies berichtet.<br> <br> <br> Ein Wort zur Quantum Dot Corp.: Einer der Kandidaten die relativ früh an die Börse gehen könnten, sehr interessant, revolutionäre Technologie. Wird übrigens auch ausführlich in unserem Buch beschrieben! <br> <br> <hr> <b>Thema: Biochips</b> von Ernie <br> <hr> Häufig liest man im Zusammenhang mit Nanotechnologie den Begriff "Biochips". <br> <br> - Was versteht man darunter? <br> - Gibt es börsennotierte Unternehmen, die in diesem Bereich aktiv sind? <br> - Ist in diesem Bereich bezogen auf einen Zeitraum von 5-10 Jahren mit Umsatz zu rechnen, der ein Investment schon heute in diesem Bereich rechtfertigen würde? <br> <br> Vielen Dank für Ihre Bereitschaft, für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung zu stehen. <br> <br> <b>Marco Beckmann, Philip Lenz</b><br> Ein Biochip ist eine Art Minilabor zur Analyse von verschiedenen Substanzen wie etwa Biogiften. Auf eine Glas- oder Siliziumplatte werden biomolekulare Sonden aufgebracht, die als Schnittstellte zwischen biologischen Molekülen und elektronischen Impulsen dienen. Sie werden in so genannten Mikroarrays aufgebracht. Solche Halbleiterchips haben ungefähr die Größe eines Fingernagels. Reine Biochips aus Nukleinsäuren und Proteinen sollen zukünftig den Halbleiterchips in der Leistungsdichte wesentlich überlegen sein.<br> <br> Es gibt bereits börsennotierte Unternehmen, die im Bereich Biochips tätig sind. Beispiele: Affymetrix Inc., Caliper Technologies Corp. oder Nanogen Inc.<br> <br> Auf Sicht von fünf bis zehn Jahren ist mit großen Umsatzsteigerungen zu rechnen, allerdings ist die Unternehmensspezifische Situation in allen drei genannten Werten sehr unterschiedlich. Gutes Research sollten hier  wie überall  die Grundlage einer Investition bilden! <br> <br> <hr> <b>Thema: Nanotechnologie in der Presse</b> von Bizangel <br> <hr> Hallo, <br> <br> in der letzten Zeit wird häufiger in der Presse über Nanotechnologie geschrieben, was ja eigentlich positiv ist. <br> <br> Leider geht den Autoren manchmal die Phantasie durch. <br> So gibt es Artikel bei denen heutige technische Anwendungen mit dem Bau von Nanotubes, welche die Erde mit dem Mond verbinden oder sich selbst multiplitiernde Nano-Bots, die unkontrolliert alles Möglich anstellen, vermischen. <br> <br> Mit welchen Entwicklungen rechnen Sie <br> - in den nächsten 5 Jahren <br> - in 10 Jahren <br> - in 20 Jahren. <br> - langfristig > 20 Jahre <br> <br> <b>Marco Beckmann, Philip Lenz</b><br> In der Tat sind gerade in den letzten Monaten die Berichte zum Thema Nanotechnologie in den Medien überproportional angestiegen. Bestes Beispiel hierfür ist die Berichterstattung in den deutschen Medien: Konnte man noch vor zwei Jahren nur alle paar Wochen einen Artikel über die Nanotechnologie finden, wird man gegenwärtig täglich mit dem Thema in den Medien konfrontiert. Diese Entwicklung wird zweifellos weiter anhalten. Mit der fortschreitenden technologischen Entwicklung geht ein wachsendes Interesse der Öffentlichkeit einher. Leider kommt es in den Medien teilweise zu einer undifferenzierten Vermischung von real existierenden Projekten mit fernen Zukunftsvisionen. Diese Art der Berichterstattung hat Nachteile und Vorteile. Nachteil ist, dass bei den Technologiebegeisterten schnell der Eindruck erweckt wird, die gesamte Nanotechnologie sei eine Technologie der fernen Zukunft und gegenwärtig noch nicht relevant. Dieser Eindruck ist natürlich falsch. <br> <br> Ein Vorteil ist allerdings, dass die fernen und teilweise unrealistischen Zukunftsvisionen große Aufmerksamkeit auf dieses Thema lenken, sei es bei Politikern, Investoren oder Jungakademikern. Desto mehr Leute aus den unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen sich mit dieser Technologie auseinandersetzen, desto problemloser kann sie ihr Potenzial entfalten.<br> <br> <br> <br> Die möglichen und zu erwartenden Entwicklungen der nächsten Jahre und Jahrzehnte sind eigentlich ein abendfüllendes Thema, da die Nanotechnologie langfristig in nahezu jeden Bereich des menschlichen Lebens eindringt und teilweise außerordentliche Veränderungen hervorrufen wird.<br> <br> In den nächsten fünf Jahren werden wir im Bereich Nanoelektronik die ersten revolutionären Produkte erleben. Nanotechnologische Datenspeicher und nanoelektronische Bauteile werden die Leistungsfähigkeit unsere Computer dramatisch verbessern. Im Health-Care Bereich werden Drug-Delivery Systeme dank Nanotechnologie therapeutische Wirkstoffe direkt zum Krankheitsherd im Körper transportieren, Nanocoatings werden Implantaten ermöglichen, die vom Körper nicht mehr abgestoßen werden. Dank der Nanotechnologie werden Werkstoffe mit neuartigen Eigenschaften innovative Produkte ermöglichen, die beispielsweise besonders leicht, fest oder hitzeresistent sind. In zehn Jahren werden nanotechnologische Produkte schon zum festen Bestandteil von Innovationen in sämtlichen Gebieten des menschlichen Lebens zählen. Nanotechnologische Produkte werden uns zu diesem Zeitpunkt derart intensiv umgeben, das sie aus unserem täglichen Leben kaum noch wegzudenken sind. Bis dahin werden sämtliche High-Tech-Unternehmen direkt von der Nanotechnologie profitieren. <br> <br> Noch weiter in die Zukunft (20 Jahre und aufwärts) zu blicken ist zwar spannend, aus Investorensicht gegenwärtig aber sicher unangemessen, da überhaupt nicht abschätzbar. Selbstreplizierende Nanobots und Weltraumfahrstühle sind gegenwärtig einfach utopisch und können als  Gedankenexperimente eingeordnet werden. Diese Beispiele in einen gemeinsamen Kontext mit der Nanotechnologie zu bringen ist genauso wie das Raumfahrtprogramms der NASA mit Science Fiction wie  Raumschiff Enterprise zu vergleichen. <br> <br> <hr> <b>Thema: Pharmabranche</b> von Zoom <br> <hr> Hallo, <br> <br> in der "Süddeutschen" stand vor einigen Monaten ein Artikel, in dem die Pharmabranche als Hauptprofiteur beschriebenwurde (s.u.). <br> <br> Kennen Sie den aktuellen Stand der Dinge? <br> <br> Gibt es börsennotierte Unternehmen (kleinere, bei denen die Nanotechnologie einen großen Teil ausmacht. Wegen des Hebels ), die in diesem Bereich tätig sind? <br> <br> Vielen Dank! <br> <br> <br> -------------------------------- <br> hier der Auszug aus dem Artikel: <br> <br> Der wichtigste Profiteur der neuen Technik wird nach Meinung von Experten die Pharmaindustrie sein. Rund 50 Prozent der Wertschöpfung in der Nanotechnologie könnte sie mit Nanos als Botenstoffen für Medikamente oder neuen Behandlungsverfahren erwirtschaften. Vor allem in der Krebstherapie. In einer milliardenschweren Kooperation haben in den USA die National Cancer Association und die NASA ein Forschungsprojekt gestartet. Bereits im nächsten Jahr sollen auch an der Berliner Charite erste Patienten mit nanotechnologischen Verfahren behandelt werden. Kleinste Teilchen werden in Berlin mit einem Eisenmantel umhüllt und in Tumorzellen eingeschleust. In einem Magnetfeld werden sie anschließend samt Tumorgewebe zerstört.  Ein vielversprechender Ansatz , glaubt Andreas Jordan, Leiter des im April gegründeten und bundesweit ersten Forschungszentrums für die biotechnologische Nanoforschung. <br> <br> <b>Marco Beckmann, Philip Lenz</b><br> Der gesamte Health-Care Bereich gehört zu den ersten Profiteuren der Nanotechnologie, allerdings wird nach aktuellem Stand die Nanotechnologie zunächst im IT-Bereich zu kommerziellen Durchbrüchen führen. Trotzdem ist der Bereich sehr spannend und verfügt über einige sehr aussichtsreiche Unternehmen. Da die Grenzen zwischen Nanotechnologie und Biotechnologie fließend sind, verfügt bereits eine Reihe von börsennotierten Health-Care-Unternehmen über nanotechnologisches Potenzial, ohne dies allerdings aktiv zu kommunizieren. Diese Unternehmen kommen unter anderem aus den Bereichen Biochips, Drug Delivery und Implantate. Interessante (kleinere) Werte sind beispielsweise Flamel Technologies oder BioSante Pharmaceuticals. Bei einer Vielzahl von Unternehmen die in diesem Bereich sehr stark engagiert sind handelt es sich aber um größere Werte. <br> <br> <hr> <b>Thema: Nanophase</b> von tockey <br> <hr> Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen. <br> <br> Ich habe 2 Fragen zu Nanophase. <br> <br> 1.) Was halten Sie vom Unternehmen Nanophase und seinen Produkten? <br> <br> 2.) Bei einer derzeitigen Bewertung von ca. 45 Mio USD und einem Umsatz von gerade mal 5.5 Mio. USD in 2002, denken Sie das das Unternehmen mittelfristig in ein vernünftiges KUV hineinwachsen kann? <br> <br> Vielen Dank! <br> <br> <b>FOX00 </b><br> Halten Sie Nanophase, als eines der wenigen börsennotierten reinen Nanotechunternehmen, für ein Basisinvestment dieser Branche?<br> <br> Was halten Sie von der Kooperation mit Rodel im Bereich chemical mechanical polishing (CMP) und den weiteren Wachstumgsmöglichkeiten?<br> <br> Im voraus vielen Dank für Ihre Antwort.<br> <br> Ciao FOX00 <br> <br> <b>Marco Beckmann, Philip Lenz</b><br> Nanophase ist schon aufgrund seiner  reinen nanotechnologischen Tätigkeit und etablierten Stellung im Markt als ein Basisinvestments im Bereich Nanotechnologie anzusehen. Allerdings muss das Unternehmen gegenwärtig aufpassen, sich nicht von den aufstrebenden Konkurrenten wie beispielsweise der deutschen Degussa  die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Schon jetzt sind zahlreiche Unternehmen im Bereich Nanomaterialien aktiv und es werden immer mehr. Da sich die Anwendungsgebiete für die Produkte von Nanophase gegenwärtig noch entwickeln und in ihrem Umfang noch nicht absehbar sind, ist auch die weitere Unternehmensentwicklung schwer abzuschätzen. Im Grunde genügt ein innovatives Anwendungsgebiet mir hohem Bedarf und Nanophase kann seinen Umsatz problemlos innerhalb kürzester Zeit vervielfachen. Die Kapazitäten stehen quasi bereit und das Unternehmen reduziert seine Herstellungskosten durch konsequente Weiterentwicklung sehr erfolgreich. Wichtig wird es für das Unternehmen jetzt, mit weiteren etablierten Partnern Anwendungsgebiete mitzuentwickeln und zu vermarkten. Langfristige Kooperationen wie mit der BASF AG oder der auch der Rodel Inc. sind genau der richtige Weg für Nanophase. Da man Nanophase durchaus als einen  Klassiker im Bereich Nanotechnologie bezeichnen kann, würde das Unternehmen bei einem zu erwartenden positiveren Image von Nanotech-Werten im besonderen Maße profitieren. <br> <br> <hr> <b>Thema: Nanotechnologie Fonds</b> von Heinrich <br> <hr> Hallo Herr Beckmann, hallo Herr Lenz! <br> <br> Activest hat ja kürzlich einen Nanotechnologie Fonds aufgelegt, der dann ja auch gleich sehr volatil startete. <br> <br> Wie ist Ihre generelle Einschätzung zu dem Fonds? <br> <br> Ist solch ein Fonds eher für den aktiven Anleger geeignet, der regelmäßig die Entwicklungen der Nanotechnologie verfolgt und zur Not schnell Verluste begrenzen kann, oder ist dieser Fonds auch als Sparfonds für jemanden geeignet, der nur alle paar Monate sein Depot überprüfen will? <br> <br> Gibt es mittlerweile weitere Fonds oder kennen Sie welche, die in der Planung sind? <br> <br> Vielen Dank! <br> <br> <b>Marco Beckmann, Philip Lenz</b><br> Der Activest Lux Nanotech ist ein durchaus interessanter Fonds. Man muss der Gesellschaft und dem Team um Fondsmanager Dr. Thiemo Lang ein Kompliment machen, in der gegenwärtigen Marklage einen derart zukunftsorientierten Fonds aufzulegen. Das Deutschland hier  die Nase vorn hat wird auch vom Ausland neidlos anerkannt. Aus unserer Sicht gehört der Activest Lux Nanotech auf jeden Fall in das Depot eines langfristig orientierten Anlegers. <br> Ob eine Anlage in Fonds oder direkt Aktien ist natürlich eine Entscheidung, die immer von der persönlichen finanziellen Situation, der Risikobereitschaft und der Zeit die für eigenes Research zur Verfügung steht abhängig gemacht werden sollte. Anleger müssen ihr Portfolio natürlich diversifizieren, sollten also neben anderen Anlageformen auch einen Teil beispielsweise in den Activest Lux Nanotech investieren. Für gut informierte und aktive Anleger bietet es sich darüber hinaus an, auch in ein paar ausgewählte Einzelwerte zu investieren. <br> Noch ist der Activest Lux Nanotech der einzige Fond auf diesem Gebiet weltweit. Eine Reihe von Investmentgesellschaften (besonders aus den USA) haben fertige Pläne zum Auflegen von Nanotech-Fonds quasi  in der Schublade . Hier wird die allgemeine Situation an den Märkten und ein größeres Interesse der breiten Anlegermasse abgewartet, um zum entsprechenden Zeitpunkt sogar relativ kurzfristig mit einem neuen Fonds auf den Markt zu kommen. <br> <br> <hr> <b>Thema: SmallTechInvestor - Archiv</b> von Gerd <br> <hr> Hallo, <br> die letzten STI habe ich per Email bekommen. <br> <br> Gibt es ein Archiv im Internet, von denen man die älteren STI runterladen kann. <br> <br> Wenn nicht, könnte man ja vielleicht bei nano-invests.de ein solches einrichten ?? <br> <br> <b>Marco Beckmann, Philip Lenz</b><br> Hallo Gerd,<br> <br> ein Archiv des STI ist in Planung. Wir befinden uns diesbezüglich momentan in Verhandlungen mit einem Kooperationspartner. Wir hoffen relativ bald einen entsprechenden Service anbieten zu können!<br> <br> <hr> <b>Thema: Vielen Dank allen Beteiligten!</b> von Nano-Invests.de <br> <hr> Vielen Dank allen Beteiligten! <br> <br> Die für das heutige Experten-Forum eingeplanten 2 Stunden sind sehr schnell vergangen. <br> <br> Herr Beckmann und Herr Lenz müssen nun leider noch einen Termin wahrnehmen, haben aber versprochen, die verbleibenen Fragen heute abend zu beantworten. <br> <br> Wir möchten uns mich an dieser Stelle bei allen Beteiligten, bei Ihnen für die interessanten Fragen und bei den Herren Beckmann und Lenz für die ausführliche Beantwortung bedanken und freuen uns, Sie beim nächsten Experten-Forum hier bei Nano-Invests wieder begrüßen zu dürfen. <br> <br> Ihr Nano-Invests Team <br> <b>baca</b><br> Hallo liebe Leut,<br> <br> wir denken, dass diese Form des Experten-forums gelungen ist: gezielte Fragen, explizite Antworten - ganz herzlichen Dank an die Herren Beckmann/Lenz.<br> So wurde auch deutlich - denke ich zumindest -, dass wir es mit Kennern dieser saloppp gesagt "Branche" zu tun haben.<br> <br> Weitere solcher Experten-Foren oder Gastkommentare sind geplant, um 1. den Dialog mit Experten/Wissenschaftlern mit der Bevölkerung zu forcieren und 2. einfach mal darüber nachdenken - wenn man mal Visioäres weiterspinnt -, ob die Bevölkerung auch alles das will, was so Forscher neugiergemäss wollen Hierüber dürfte eine heikle Debatte stattfinden.<br> <br> Zukünftige Technologien - vorallem die Nanotechhnologie - geht Alle an !!<br> <br> Liebe Grüsse<br> baca<br> <br> (P.S.: meinen Rechner hats immer noch zerschreddert; mit freundlicher Genehmigung meines Bosses darf ich den Firmenrechner benutzen) <br> <br> <b>Gerd</b><br> Demmöchte ich mich anschließen - die Antworten sind sehr ausführlich.<br> In dieser Boad-Form gefällt mir das erheblich besser als mit einer Chatsoftware<br> <br> <b>Marco Beckmann, Philip Lenz</b><br> Liebe Nano-Investoren,<br> <br> auch von unserer Seite ein großes Lob an die Organisation durch das Nano-Invests Team. Der Chat hat uns aufgrund der fundierten Fragen großen Spaß gemacht. Wir freuen uns auf den nächsten Termin und wünschen allen noch viel Erfolg beim weiteren Research und Investieren!<br> <br> Marco Beckmann und Philip Lenz <br> <br> <br> <!-- ------------------------------ Haupttext Ende -------------------------------- --> </td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <br> </body> </html>