Experten-Forum




Experten-Forum

am
Donnerstag, 20. März 2003

mit
Marco Beckmann und
Philip Lenz











Herzlich Willkommen im Experten-Forum bei Nano-Invests.de

Marco Beckmann und Philip Lenz, die Autoren von "Profitieren von Nanotechnologie, Aktien der Zukunft", standen den Anlegern bei Nano-Invests.de am 20.03.2003 für Fragen zur Verfügung.

Im folgenden finden Sie die Zusammenstellung der Fragen und Antworten.


Thema: Herzlich Willkommen im Experten Forum mit Marco Beckmann und Philip Lenz! von Nano-Invests.de

Herzlich Willkommen im Experten Forum!

mit
Marco Beckmann und
Philip Lenz

Marco Beckmann und Philip Lenz, die Autoren von "Profitieren von Nanotechnologie, Aktien der Zukunft" stehen Ihnen am 20.03.2003 für Ihre Fragen zur Verfügung.

Sie können jedoch bereits vorab Ihre Fragen stellen.
Bitte eröffnen Sie für Ihre Fragen jeweils ein neues Thema.

Wir wünschen allen Beteiligten viel Spaß!

Ihr Nano-Invests Team

Marco Beckmann, Philip Lenz
Hallo liebe Anleger,
wir freuen uns heute wieder hier auf nano-invests.de Ihre Fragen rund um das Thema Nanotechnologie und Investment beantworten zu dürfen.
Wir beginnen jetzt mit der Beantwortung und stehen Ihnen selbstverständlich auch für Nachfragen zur Verfügung!


Marco Beckmann und Philip Lenz



Thema: GMR-Effekt von Gerd

Hallo Herr Beckmann, hallo Herr Lenz,
vorab vielen Dank für Ihre Bereitschaft, hier wieder Fragen zu beantworten.

Ich habe eine Frage zum Einsatz der Nanotechnologie in der IT.
Man hört hier häufiger von einem "GMR-Effekt".

Können Sie kurz erklären, wobei es sich hierbei handelt und wie dieser Effekt funktioniert.

Vielen Dank!

Gerd Hameln

Marco Beckmann, Philip Lenz
Hallo Gerd,

Der GMR-Effekt heißt ausgeschrieben Giant Magnetoresitance – Effect. Der damit beschriebene Magnetowiderstand eines Materials beschreibt die Änderung des Widerstands durch das Anlegen eines Magnetfeldes. Bei herkömmlichen Materialien liegt die Änderung auf Grund dieses Effekts bei nur rund 3 Prozent.
Durch das Ausnutzen von magnetischen Schichten mit nur wenigen Nanometern Dicke und dazwischen eingefügten nicht magnetischen Schichten kann man diesen Effekt deutlich steigern (auf rund 14%, daher giant magnetoresistance).
Ein solch hoher Magnetowiderstand in mindestens zwei magnetischen Schichten kann mit Hilfe eines Sensors, der an die Schichten angebracht wird, bei Festplatten zum Schreiben und Auslesen von Daten dienen. Die binären Informationen 0 und 1 werden hier mit Hilfe von solchen Schreib-/Leseköpfen durch das „Anbringen“ von tausenden Elektronen gespeichert. Moderne Festplatten können ihre hohen Speicherkapazitäten und Arbeitsgeschwindigkeiten vor allem durch die Ausnutzung des GMR-Effekt erreichen.
Aber auch andere Anwendungsgebiete für entsprechende Sensoren sind vorhanden. Bewegte Teile an Maschinen können so präzise überwacht werden. Beispielsweise arbeiten verschiedene ABS-Sensoren mit dieser Technologie.


Thema:Hypebeginn von UweG.

Sehr geehrte Herren, vorab ein Lob: Ich beobachte Ihr Engagement in diesem Sektor schon eine ganze Weile und glaube, dass Sie wie kaum jemand dazu beitragen, das Thema Nanotechnologie gerade für Anleger transparent zu machen. Weiter so!

Meine Frage: Da ich selbst beruflich im Investment-Bereich tätig bin, wundert es mich das von Anlegerseite kaum jemand weiß was Nanotechnologie ist bzw. welches Potential sich dahinter verbirgt. Wann glauben Sie ändert sich dieser Umstand? Wann geht der run/hype/boom los?

Vielen Dank!

Marco Beckmann, Philip Lenz
Hallo UweG.,
die an den internationalen Finanzmärkten dominierenden Themen sind im Moment natürlich der Irak-Krieg, die Wirtschaftsflaute, Unternehmenspleiten, Angst vor Terroranschlägen, etc...
Verständlicherweise handelt es sich bei diesen Themen nicht um ein Klima, das eine Auseinandersetzung mit der nächsten Technologiestufe nahe legt. Trotzdem kann man am steigenden Interesse der Bevölkerung, an der wachsenden Kommunikationsbereitschaft der Unternehmen und der damit verbundenen Berichterstattung in den Medien erkennen, dass „Nanotechnologie“ für Anleger immer stärker an Bedeutung gewinnt.

Die gegenwärtige Situation sieht also folgendermaßen aus: Da es sich bei der Nanotechnologie noch nicht um das „beherrschende“ Thema an den Börsen handelt, ist nicht überraschend, dass bisher nur die wenigsten Anleger mit dieser Technologie etwas anfangen können. Doch dieser Umstand ändert sich mit einer hohen Geschwindigkeit. Immer mehr Anleger werden gegenwärtig auf das Thema aufmerksam und fangen an, nach aussichtsreichen Unternehmen in diesem Sektor zu suchen. Natürlich verbunden mit einer ordentlichen Portion Skepsis gegenüber diesem „neuen“ Thema, aber das ist ja durchaus begrüßenswert. Die Berichterstattung über Nanotechnologie wächst ungebrochen stark an und trägt dazu bei, dass diese noch jungen Technologie verständlich und ihr Potenzial erkennbar wird.

Wenn dieser Trend anhält (wovon auszugehen ist) kann man damit rechen, dass Nanotechnologie-Unternehmen in absehbarer Zeit aufgrund ihres Innovationspotenzials zu den Favoriten an der Börse zählen werden. Ob es dann relativ schnell zu eine Hype kommt, hängt natürlich stark von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den Kommerzialisierungserfolgen nanotechnologischer Produkte ab. Gerade einige IPOs von aussichtsreichen Start-ups dürften allerdings dazu beitragen, dass sich die Nanotechnologie bei einer besseren Marktlage zu einem der heißesten Themen an der Börse entwickeln dürfte.


Thema: Investieren in Nanotechnologie-Unternehmen von UweG.

Nanotechnologie gibt es ja bekanntlich in den unterschiedlichsten Unternehmen. Welche Investitionen halten Sie für aussichtsreicher, in kleine Smallcaps oder in die großen Konzerne die sich in diesem Bereich betätigen? Wo können Anleger voraussichtlich schneller Gewinne machen?


Marco Beckmann, Philip Lenz
Gerade in mittleren und großen börsennotierten Unternehmen spielt die Nanotechnologie gegenwärtig noch eine untergeordnete Rolle. Allein der Umstand, das sich diese Unternehmen dank Nanotechnologie zukunftsorientiert ausrichten und so eine Innovationsfähigkeit unter Beweis stellen die künftige Gewinne generiert, lässt diese Unternehmen trotzdem zu interessanten Depot-Kandidaten für Anleger werden.

Ein besonders gutes Beispiel hierfür ist IBM: Wir alle wissen, das es sich bei IBM allein aufgrund der gegenwärtigen Marktkapitalisierung von mehr als 140 Milliarden US-Dollar (das ist fast die Hälfte des Marktwerts aller 30 DAX-Werte zusammen) um ein großes und vermeintlich schwerfällig Unternehmen handelt. Allerdings verfügt IBM über die größten und erfolgreichsten Forschungsbemühungen im Bereich Nanotechnologie. IBM arbeitet gegenwärtig daran, vom Speicher- bis hin zum Health-Care-Bereich nanotechnologische Lösungen zu entwickeln. Nanotechnologie wird bei IBM schon innerhalb der nächsten fünf Jahre einen deutlichen Anteil zum Gesamtumsatz zusätzlich beitragen. Diese nanotechnologische Komponente macht das Unternehmen attraktiv, ein entsprechender Bonus ist in den Kursen noch nicht enthalten. Und selbst IBM ist trotz vorhandener Größe nicht gerade unbeweglich: Wer im Oktober vergangenen Jahres bei Tiefstkursen von 54 US-Dollar einstieg konnte bisher über 50 Prozent Kursgewinn verbuchen. Dieses Beispiel soll verdeutlichen, das man bei sich bei seiner Anlageentscheidung nicht nur auf die risikoreichen kleineren Unternehmen beschränken muss, um ordentliche Gewinne zu machen.

Dennoch darf man gerade in Bereich Nanotechnologie die kleineren Unternehmen mit fantastischen Aussichten nicht ignorieren. Viele sind gegenwärtig günstig bewertet und könnten sich zu den Stars der Zukunft entwickeln. Unser Tipp: Deutlich diversifizieren und vorhandene Chancen nutzen! Je nach finanzieller Situation in ein paar gesunde und aussichtsreiche Bluechips mit nanotechnologischen Potenzial investieren und auf keinen Fall verpassen sich auch ausgewählte kleinere Unternehmen ins Depot legen, die über eine günstige Bewertung, eine saubere Bilanz und ein überdurchschnittliches Wachstumspotenzial verfügen.


Thema: Nanotech in der Medizin von knackscatcher

Hallo Herr Beckmann, hallo Herr Lenz,

ich freue mich auch, dass Sie den interessierten Usern hier die Möglichkeit geben, Informationen direkt aus "erster Hand" zu erfragen.

Ich interessiere mich persönlich besonders für neue medizinische Methoden. Meine Frage: Welche medizinischen Anwendungen oder technische Hilfsmittel halten sie für besonders interessant für die nächste Zeit ?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Marco Beckmann, Philip Lenz
In der Medizin gibt es bereits verschiedene Anwendungsmöglichkeiten, die über bloße Grundlagenforschung hinausgehen. Im Pharmabereich werden u.a. Nanopartikel in Sonnencremes eingesetzt, die damit wesentlich effizienter wirken und gleichzeitig keine Wechselwirkungen mit der Haut eingehen. Fullerene oder Nanotubes als Carrier, die medizinische Wirkstoffe gezielt freisetzen, sind ein Gebiet in dem die Nanotechnologie künftig eine Rolle spielen wird.
In der direkten medizinischen Anwendung gibt es ein besonders interessantes Projekt der Charité in Berlin. Nanodimensionierte Eisenteilchen werden mit Zucker ummantelt. Diese Nanopartikel werden auf Grund ihres Zuckermantels konzentriert in Krebstumoren eingelagert. Durch die daraus resultierende hohe Eisenionenkonzentration in den Tumoren kann eine Strahlentherapie den Tumor zerstören, ohne umliegendes Gewebe zu schädigen, da die Strahlung durch die Nanopartikel im Tumor konzentriert wird.
Nanotubes könnten künftig bei Röntgengeräten eine wichtige Rolle spielen. Nanotubes als feinste Elektronenquellen (ähnlich wie in der Bildröhre eines Fernsehers), können zur Erzeugung von Röntgenstrahlen genutzt werden. Ein entsprechendes Forschungsprojekt hat bereits erste auf diese Weise erzeugte Röntgenstrahlen erfolgreich genutzt. Der Vorteil dieses Systems liegt bei präziseren Bildern, die eine effektivere Diagnose zulassen.


Thema:STI-Archiv von Gerd

Hallo,
ist Ihre Planung, ein STI-Archiv einzurichten, von dem die Ausgaben des Small Tech Investors downloadbar sind, noch aktuell?

Marco Beckmann, Philip Lenz
Die Pläne ein STI-Archiv einzurichten liegen gegenwärtig auf Eis. Der Grund hierfür: In Kürze wird ein neuer, kommerzieller Report zum Thema Nanotechnologie aufgelegt. Dieser löst den Smalltech Investor in seiner bisherigen Form ab. Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, da das wachsende Interesse am Smalltech Investor ihn in der bisherigen Form nicht mehr tragbar machte.
Um das Thema Nanotechnologie in den kommenden Monaten und Jahren in einer angemessenen Art und Weise zu begleiten bedarf es professioneller Analysen, eine internationale Ausrichtung mit Redakteuren und Analysten vor Ort sowie ein kompetentes Team, das durch konkrete Unternehmensbewertungen und Hintergrundinformationen qualifizierte Anlageentscheidungen ermöglicht. Dies alles ist natürlich mit Kosten verbunden, die ein kostenloses Projekt wie den Smalltech Investor nicht mehr tragbar machen. War es bisher ausreichend, mit einem kostenlosen Börsenbrief allgemein über die Entwicklungen der Nanotechszene zu berichten, wird es aus unsere Sicht langsam Zeit, Anlegern eine konkrete und exklusive Entscheidungshilfe für Investitionen im Bereich Nanotechnologie an die Hand zu geben. Der künftige Börsenbrief, der unter dem Namen „Nanotech-Report“ herausgeben wird, entscheidet sich vom Smalltech Investor daher insbesondere durch exklusive Anlageempfehlungen, durch ausführliche Analysen der aussichtsreichsten Aktien und beispielsweise einem Musterdepot.

Dies ist der Grund weshalb der Smalltech Investor gegenwärtig nicht erscheint und es für die bisherigen Ausgaben in Zukunft wohl kein Archiv geben wird. Die alten Ausgaben senden wir Ihnen aber gerne per Mail zu! Schreiben Sie hierfür einfach eine Mail an service@smalltechinvestor.com. Wir werden veranlassen, das Sie die alten Ausgaben per E-Mail erhalten.


Thema: Altair & Nanophase ! von harrisharry


Wie beurteilen Sie die Entwicklung von Nanophase ?

Ist Altair ein Investment wert ? Wie beurteilen Sie die Bereiche in denen sich Altair beschaeftigt ?

Vielen Dank

Marco Beckmann, Philip Lenz
Nanophase kommt der Umstand zugute, gerade für amerikanische Investoren als „das“ klassische Nanotech-Unternehmen zu gelten. Vergleicht man Umsätze und Umsatzentwicklung von Nanophase mit den Umsätzen und dem Umsatzwachstum, das beispielsweise deutsche Unternehmen mit Nanomaterialien erzielen, so wird einem schnell bewusst, das Nanophase eine große Konkurrenz hat. Im Vergleich zu anderen Bereichen der Nanotechnologie handelt es sich bei der reinen Herstellung von Nanopartikeln zu einem Bereich mit einer vergleichsweise eher geringen Wertschöpfung. Aus unserer Sicht ist es für Nanophase wichtig, sich in Zukunft eine Gesamtkompetenz im Bereich Nanomaterialien aufzubauen. Dazu gehört neben der bestehenden Herstellung auch die Forschung (Service), die Herstellung integrierter Produkte und Consulting (als Enabler). So könnte Nanophase an der gesamten Wertschöpfungskette teilhaben, und nicht wie bisher nur mit der Herstellung von Nanopartikeln Umsatz generieren. Andere (deutsche) Unternehmen in diesem Bereich richten sich gegenwärtig auch entsprechend aus. Will Nanophase gegenüber dieser Konkurrenz in Zukunft bestehen, ist aktives Handeln angesagt. Für Anleger sehen wir im Moment keinen Handlungsbedarf, dass entsprechende Kurspotenzial liegt aus unserer Sicht hauptsächlich an der vermeintlichen Nano-Attraktivität des Unternehmens. Diese Einschätzung könnte sich aber bei entsprechenden positiven Aktivitäten (z.B. Neuausrichtung als Komplettanbieter) schnell ändern.

Altair ist aus unserer Sicht gegenwärtig nur ein Investment für echte „Zocker“. Die unterschiedlichen Projekte des Unternehmens sind zwar durchaus interessant und erfolgsversprechend, die angespannte finanzielle Situation stellt diese Projekte allerdings in ein anderes Licht. Altair befindet sich gegenwärtig in der Situation, das von Unternehmensseite aus gezeigt werden muss, dass es für das Unternehmen eine finanzielle Perspektive gibt. Bei derartigen Bilanzen ist aus verständlichen Gründen kaum jemand gewillt, ein Investition mir einem erhöhten Risiko einzugehen. Wenn Altair aufzeigt, wie man wieder zu einer soliden Unternehmenssituation zurückkehren will, könnte man die eher skeptische Einschätzung neu überdenken und Faktoren wie zukunftsweisende Projekte berücksichtigen. Gegenwärtig ist das Unternehmen allerdings nur für die erwähnten „Zocker“ geeignet, die mit dem Risiko eines Totalverlusts auf der einen und der Chance auf unerwartete Kurssprünge auf der anderen Seite leben können und wollen.


Thema: Nanopierce & Jmar von harrisharry


Haette gerne Ihre Meinung zu diesen beiden Unternehmen gehoert. Ist die Technik von Nanopierce interessant ?
Insiderverkaeufe !!!

Bei Jmar interessiert mich, inwiefern dieses Unternehmen zu den Nanotechunternehmen zuzurechnen ist und die Zukunftsaussichten.

Danke

harrisharry

Marco Beckmann, Philip Lenz
Nanopierce gehört zu den Lieblingen der sehr risikobewußten Anlegern. Das Unternehmen verfügt über eine hochspannende Technologie, generiert aber noch immer keinen positiven Cash-flow. Trotz aussichtsreicher Technologie konnte das Unternehmen bisher noch nicht unter Beweis stellen, das es unter marktwirtschaftlichen Bedingungen funktioniert. Es besteht ein großes Risiko, dass der Technologie kein wirtschaftlicher Durchbruch gelingen kann.
Es bleibt aber die Hoffnung, das es in einem besseren wirtschaftlichen Umfeld zu den erhofften großen Aufträgen kommt. Gegenwärtig ist zu raten, das Unternehmen weiterhin zu beobachten. Investitionen sollten erst bei entsprechend positiven Unternehmensnachrichten gemacht werden, die ein längerfristiges Engagement rechtfertigen würden.

Bei JMAR handelt es sich um eine sehr interessantes Unternehmen, das durchaus der Nanotechnologie zuzurechnen ist. Mit den Bereichen JMAR Research, Inc. und JMAR/SAL NanoLithography, Inc. arbeitet das Unternehmen an zukunftsweisenden Lithographiesystemen für die Chipherstellung und Herstellungskontrolle. Lithographie kommt ursprünglich aus der Drucktechnik. In der Chipherstellung werden so genannte Photolithographische Verfahren eingesetzt, die mit (Licht-)Wellen Leiterbahnen in Siliziumoberflächen erzeugen. So können tausende Schaltkreise für hochkomplexe Mikroprozessoren auf kleinster Fläche hergestellt werden. Bekannte Lithographiemethoden arbeiteten mit normalen Lichtwellen oder UV-Strahlung. Da die Leiterbahnen mittlerweile auch bei weniger als 100 Nanometern liegen, werden immer kurzwelligere Strahlungen in der Lithographie eingesetzt (Extreme UV-Strahlung bis hin zu Röntgenstrahlen). Hier engagiert sich JMAR und kann bereits Erfolge vorweisen.


Thema: Smallcaps !! von harrisharry

Welche Nanotechunternehmen (unter 100 mio marketcap) koennen Sie mir empfehlen ?

Welche Nano-IPO's stehen in den Startloechern ?

Marco Beckmann, Philip Lenz
Interessante Nanotech-Werte mit Marktkapitalisierungen unter oder um die 100 Millionen Euro sind beispielsweise: Die Harris & Harris Group; Flamel Technologies; Genus Inc sowie die Zygo Corporation. Aber auch eine Amcol Corporation oder eine Applied Films mit etwas mehr als 100 Millionen Euro Marktkapitalisierung sind sehr interessant. Als Zocker kann man sich bei den Werten mit „Nano-Caps“ mal eine Tegal Corp. anschauen, die allerdings wirklich nur etwas für den SEHR risikobewussten Anleger ist (Market Cap von knapp über 6 Mio Dollar).
Unser Rat: Nicht immer nur auf die Unternehmen mit den winzigen Marktkapitalisierungen schauen, von kleineren Unternehmen kommen bei einer besseren Marktlage in der nächsten Zeit noch genug IPOs. Auch im Bereich 500 Mio. Dollar aufwärts gibt es einige sehr aussichtsreiche Unternehmen mit großem Potenzial.


In den Startlöchern für IPOs befinden sich gegenwärtig eine ganze Reihe an Unternehmen. Allerdings wagt in der aktuellen Situation kaum einer mit diesen Plänen an die Öffentlichkeit zu gehen. Kein Wunder: Ein IPO zum jetzigen Zeitpunkt wäre völlig unangebracht. Es würde weitaus weniger Geld einbringen, als man bei einer gesünderen Marktlage einsammeln könnte. Niemand will zum jetzigen Zeitpunkt den Eindruck vermitteln, man hätte es „nötig“ ein IPO zu wagen. Daher schweigt man sich zu diesem Thema aus und lässt sich nicht mit entsprechenden Plänen erwischen. Welches Unternehmen wann den ersten Börsengang wagt, ist nicht absehbar. Optimisten rechnen mit Ende des Jahres, Pessimisten mit einer deutlich längeren Zeitspanne. Wir schätzen, das spätestens in drei Jahren mit einem Großandrang der Unternehmen an die Börse zu rechnen ist. Dann dürfte uns allerdings eine derart große Nanotech-IPO-Welle bevorstehen, das sich spätestens zu diesem Zeitpunkt jeder Anleger mit diesem Thema beschäftigt.


Thema: Bis zum nächsten Mal... von Beckmann/Lenz

Liebe Nano-Investoren,

leider sind die zwei Stunden Experten-Forum bereits zu Ende. Gerne hätten wir die noch anstehenden Fragen beantwortet.

Viel Erfolg beim investieren und bis zum nächsten Mal!

Marco Beckmann und Philip Lenz

baca
Hallo Herr Beckmann, Herr Lenz,

vielen Dank für die ausführlichen Antworten. Schade, die Zeit geht immer viel zu schnell um.

Viel Erfolg weiterhin!!

baca

Nano-Invests.de
Vielen Dank an Marco Beckmann und Philip Lenz für die Beantwortung der Fragen und an alle Beteiligten, die sich an dem heutigen Forum beteiligt haben.

Die 2 Stunden vergingen wie im Fluge. Die noch offenen Fragen gehen aber nicht verloren, sondern werden beim nächsten Mal beantwortet.

Den Termin werden wir wie gewohnt auf unserer Seite veröffentlichen.

Bis zum nächsten Mal.

Ihr Nano-Invests Team .