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Unternehmen Forschung Termine Literatur Impressum Unternehmen Arqule: Strategische Allianz mit Roche Der Pharmakonzern Roche hat mit der US-Firma ArQule eine strategische Allianz im Bereich Krebsforschung vereinbart. Gemäss der Vereinbarung erhält Roche die Option auf das E2F-Programm von ArQule gegen eine sofortige Zahlung von 15 Mio. U.S.-Dollar. Bei erfolgreicher Entwicklung und Vermarktung eines Medikaments (ARQ501) im Rahmen des Programms können sich die Zahlungen an ArQule auf bis zu 276 Mio. U.S.-Dollar plus Lizenzgebühren belaufen. ArQule hat zudem die Option für das Co-Marketing der Produkte in den USA. Ausführlich: nano-invests.de Gründung von MINATEC IDEAs Laboratory CEA Leti, STMicroelectronics und France Telecom geben die Gründung eines multidisziplinären Labors MINATEC IDEAs Laboratory(R) in Grenoble bekannt, um das Verbraucherinteresse an Mikro- und Nanotech-Produkten besser zu studieren. Ausführlich: nano-invests.de FEI: Unternehmensvorstellung und Zahlen FEI hat für das 4. Quartal 2003 einen (Netto-)Gewinn von 3,306 Mio. U.S.-Dollar bzw. 10 Cents pro Aktie zu vermelden. Der Quartalsumsatz betrug 97,736 Mio. U.S.-Dollar. Der Gesamtumsatz liegt damit in 2003 bei 360,977 Mio. U.S.-Dollar. Der (Netto-)Gewinn bei 7,194 Mio. U.S.-Dollar bzw. 0,22 U.S.-Dollar pro Aktie. Das Unternehmen hat mit einem 200kV Transmissions-Elektronenmikroskop (TEM; Gerät Tecnai-F20 ST) die sog. ein Ångstrom-Barriere unterschritten. Ausführlich: nano-invests.de nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=644 Flamel: 5 Mio. U.S.-Dollar-Teilzahlung FLML hat 5 Mio. U.S.-Dollar-Teilzahlung von Bristol-Myers aus einem bereits bestehenden Abkommen, welches im August 2003 abgeschlossen wurde, erhalten. Ausführlich: nano-invests.de Harris & Harris investiert weiter: Harris & Harris investiert in Neurometrix 1,75 Mio. U.S.-Dollar und 739.000 U.S.-Dollar in Continuum Photonics. Inc. Ausführlich: nano-invests.de Headwaters übernimmt VFL für 29 Mio. U.S.-Dollar Headwaters hat die Akquisition von VFL Technology in Höhe von 29 Mio. U.S.-Dollar abgeschlossen. VFL ist ein Industrieunternehmen mit einer Vielzahl an Produkten für die Kohleindustrie; u.a. ist das Unternehmen führend bei der Entwicklung, Herstellung und dem Betrieb von Technologie für die Verbrennungsgas-Entschwefelung, die in Entschwefelungsanlagen von Kraftwerken eingesetzt wird. Durch den Zukauf kann HEADWATERS sein Kundengeschäft an der Ostküste ausbauen. HEADWATERS selbst ist ein Unternehmen mit einer Vielzahl an Produkten und Dienstleistungen rund um Kraftwerke und Energieerzeuger; u.a. stellt es nanotechnologisch erzeugte katalytische Materialien her und hat chemische Verfahren für alternative Brennstoffe entwickelt. Ausführlich: nano-invests.de Kopin: Unternehmensvorstellung Die Firma Kopin bedient sich der Nanotechnologie, um bspw. die Effizienz von Leuchtdioden zu erhöhen. Sogenannte "Nano-Pockets" sind das Ergebnis dieser Bemühungen: blaue und grüne Leuchtdioden erweisen sich als hochwirksame, leistungsfähige elektrische Lichtquellen. Der Stromverbrauch der "CyberLite LED"-Chips beträgt 2,9 V bei 20mA. Herkömmliche LEDs verbrauchen 3,3V. Kopin ist ein MIT-Spin-Off aus dem Jahre 1984 und börsennotiert. Im Jahre 2003 betrug der Umsatz 76,552 Mio. U.S.-Dollar, bei einem Nettoverlust von 6,878 Mio. U.S.-Dollar (0,10 Dollar pro Aktie). Im Jahre 2002 waren es noch 31,911 Mio. U.S.-Dollar bzw. 0,46 Dollar pro Aktie. Ausführlich: nano-invests.de Masterflex: Präsentation auf der Hannover-Messe Masterflex präsentiert auf der Hannover-Messe vom 19.-24.04.2004 die weltweit erste Masterflex-Brennstoffzelle für ein Elektrofahrrad. Ausführlich: nano-invests.de Merrill Lynch legt Nanotechnologie-Index auf Merrill Lynch legt Nanotechnologie-Index auf (Kürzel NNZ). Der Index beinhaltet 25 Unternehmen. Ausführlich: nano-invests.de Nanogen: Verkauf von 900.000 Aktien an institutionelle Investoren Nanogen verkauft 900.000 Aktien an institutionelle Investoren zu 8,60 U.S.-Dollar pro Aktie, was dem Unternehmen einen Bruttoertrag von ca. 7,7 Mio. U.S.-Dollar bringt. Nach Abzug der Verkaufsgebühren und sonstiger Verkaufsausgaben bleiben Nanogen ca. 7,4 Mio. U.S.-Dollar. Ausführlich: nano-invests.de Plug Power: Vereinbarung mit Honda Plug Power hat mit Honda R&D Co. Ltd. die Weiterentwicklung der Wasserstoff Hausenergie-Versorgungsstation ("Home Energy Station", HES) vereinbart. Ausführlich: nano-invests.de nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=645 pSivida gibt Kapitalerhöhung bekannt pSividia gibt eine Kapitalerhöhung von Netto 19,3 Mio. U.S.-Dollar bekannt. Ausführlich: nano-invests.de Tripos: Zahlen 2003 Tripos hat seine Zahlen für das 4. Quartal 2003 und das Gesamtjahr 2003 bekanntgegeben. Der Umsatz beträgt 54,148 Mio. U.S.-Dollar, was einem Zuwachs von 10% gegenüber den 49,091 Mio. U.S.-Dollar in 2002 entspricht. Der Umsatz allein im 4. Quartal 2003 liegt bei 12,617 Mio. U.S.-Dollar; im gleichen Quartal in 2002 waren es 14,682 Mio. U.S.-Dollar. Ausführlich: nano-invests.de SCHOTT verbessert Polymer-Leuchtdioden Wissenschaftler des SCHOTT Konzerns konnten in enger Zusammenarbeit mit Experten der Universität Potsdam die Helligkeit grüner OLEDs ("Organic Light Emitting Diodes") erheblich steigern. Ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=676 WestLB: Nanotechnologie-Active-Zertifikat Die WestLB emittiert am 3. Mai bis zu 500.000 Stück Nanotechnologie-Active-Zertifikate. Die Zeichnungsfrist dauert vom 8. bis zum 29. April. Die Papiere haben eine Laufzeit von sechs Jahren und werden am 30. Juni 2010 fällig. Ausführlich: nano-invests.de ZYVEX: Neues Nanomanipulationssystem L 100 ZYVEX hat das "L100 Nanomanipulator System" vorgestellt. Ausführlich: nano-invests.de Forschung Biokompatible Seidenfibroin-Nanofasern durch Elektrospinnen erzeugt Südkoreanische Wissenschaftler vom "Seoul National University College of Dentistry" in Seoul haben mittels Elektrospinnen einen Vliesstoff aus Seidenfibroin-Nanofasern (SF, Faserprotein) für menschliche Zellkulturen aus Keratinozyten und Fibroblasten (Zellen, die das Bindegewebe aufbauen) hergestellt. Als Spinnlösung wurde Ameisensäure eingesetzt. Ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=648 BMBF fördert Aufbau von sechs universitären Spitzenzentren Bundesforschungsministerium fördert bis 2009 den Aufbau von sechs universitären Spitzenzentren in den Neuen Bundesländern mit bis zu zehn Mio. Euro. In Zusammenarbeit mit Forschern aus sieben europäischen Ländern entwickelten sie im EU-Projekt MISPEC einen in-situ-Lasersensor, der mit Hilfe der so genannten oberflächen-verstärkten Raman-Streuung (SERS) chemische Verunreinigungen des Meerwassers direkt vor Ort nachweist - und zwar im Nanomol-Bereich. Ausführlich: nano-invests.de Quelle: www.neuematerialien.de BMBF fördert weitere Projekte in der Nanobiotechnologie Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt für 13 neue Vorhaben in der Nanobiotechnologie zehn Mio. Euro zur Verfügung. Ausführlich: nano-invests.de CNTs detektieren Nervengase Organophosphate-basierte Pestizide (OP-Gemische) stellen nicht nur eine Umweltgefahr dar, sie sind auch Ausgangsstoff für Nervengase bei der chemischen Kriegsführung. Deshalb suchen Forscher intensiv nach Möglichkeiten, chemische Kampfstoffe mittels Elektronik und Sensoren zu erkennen. Der Forscher Yuehe Lin vom "Pacific Northwest National Laboratory" stellte auf dem 227. Treffen der "American Chemical Society" in Anaheim, Kalifornien, USA, am 31.03.2004 einen möglichen OP-Sensor vor. Ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=657 Cornell-Forscher entwickeln Virenwaage Forschern der Cornell University in Ithaca, New York, ist es gelungen, eine Waage zu konzipieren, die die Masse von Viren messen kann. Die Waage soll dazu dienen, zukünftig DNA-Moleküle und Proteine zu vermessen. Ausführlich: nano-invests.de nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=604
Für das Vordringen in immer kleinere Dimensionen müssen Werkzeuge geschaffen werden, die uns diese Welt erschließen. Extremes Ultraviolett-Licht (EUV) spielt dabei momentan die entscheidende Rolle. Fraunhofer-Forscher vom Institut für Lasertechnik (ILT), vom Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) und vom Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) haben das weltweit erste von einem Synchrotron unabhängige EUV-Lichtmikroskop vorgestellt. Es besteht aus einer EUV-Quelle der Firma AIXUV, den am Fraunhofer IWS in Dresden entwickelten Kollektor sowie Schwarzschildoptiken und einer CCD-Kamera als Detektor. Das neue Mikroskop bringt eine hervorragende Abbildungsqualität, die Auflösung liegt deutlich unterhalb eines Mikrometers und ist momentan ausschließlich durch die Größe der Pixel in der CCD-Kamera des Detektors begrenzt. Bereits ein einziger Lichtpuls reicht aus, um die zu untersuchenden Strukturen abzubilden. Ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=660 Fullerene schädigen Fische Eva Oberdörster von der "Southern Methodist University" in Dallas ist Expertin auf dem Gebiet der Umwelttoxikologie und hat die Gesundheitswirkungen von Fullerenen in der Umwelt im Rahmen einer kontrollierten Laborstudie untersucht. Ihr Ergebnis: Das von der Forschergruppe um Oberdörster untersuchte Fulleren führt zu erheblichen Schädigungen im Gehirn von Fischen. Ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=659 HySafe-Projekt (Safety of Hydrogen as an Energy Carrier) HySafe-Projekt (Safety of Hydrogen as an Energy Carrier): Wasserstoff gilt als der Energieträger der Zukunft. Aber die Wasserstofftechnologie birgt auch Gefahren durch Explosionen und Brände. Hier setzt das Projekt HySafe an, ein so genanntes "Network of Excellence", das die Europäische Union im 6. Forschungsrahmenprogramm mit 7 Mio. Euro fördert. Beteiligt sind 24 europäische und ein kanadischer Partner aus insgesamt 13 Ländern. Die Koordination liegt beim Forschungszentrum Karlsruhe. Ausführlich: nano-invests.de Quelle: www.neuematerialien.de Leuchtende Zwerge Im Licht einer UV-Lampe leuchten sie grün, violett oder blau: fluoreszierende Nanopartikel mit einer Schicht aus organischen Farbstoffen. Hergestellt werden sie mit einem im Forschungszentrum Karlsruhe entwickelten Mikrowellen-Plasmaverfahren zur Herstellung mehrschichtiger Nanopartikel. Die empfindlichen Farbstoff-Oberflächen werden dabei zusätzlich mit einem Polymer beschichtet, das chemische Reaktionen verhindert und die Partikeleigenschaften stabilisiert. Die Fluoreszenz bleibt dadurch lange erhalten. Dies eröffnet den Nanopartikeln vielfältige Anwendungen, vor allem in Sicherheitstechnologie und Medizintechnik. Ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=667 Nanoröhre mit einem Durchmesser von 3 Ångstrom Forscher um X. Zhao von der "Meijo University" in Nagoya, Japan, und vom deutschen Forschungszentrum Jülich haben eine stabile Kohlenstoffröhre mit einem Durchmesser von 3 Ångstrom innerhalb einer mehrwandigen Kohlenstoff-Nanoröhre wachsen lassen. Ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=670 Nanoröhren speichern weniger H2 als angenommen Über die Wasserstoff-Aufnahmefähigkeit von Nanoröhren wurde in den letzten Jahren viel spekuliert. Die Schätzungen gingen teilweise von 0,1 bis zu 10,0 Gewichtsprozent aus. Keine Studie hat bisher eine Adsorption mit einem beständigen Druck während der Monoschichten-Sättigung untersucht. Jeremy Lawrence und Gu Xu von der kanadischen "McMaster University" in Ontario haben die Fähigkeit von Nanoröhren zur Aufnahme von Wasserstoff erneut überprüft und kommen zu einem nicht gerade erfreulichen Ergebnis. Ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=650 Nanokompass: Kompassnadel mit 400 nm Länge Der Forscher Frank Osterloh und Jin Young Kim von der "University of California" in Davis haben Magnetit-Partikel (Eisenoxid, Fe3O4) auf Nanodrähten aus Lithium-Molybdänselenid befestigt, um so eine Magnetnadel von ca. 400 nm Länge und 30 nm Breite herzustellen. Ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=653 NIST bietet Referenzmaterial für Fluoreszenzmessungen Fluoreszenzpartikel werden in der Forschung und Industrie vielseitig eingesetzt. Dank eines neuen Referenzmaterials vom amerikanischen NIST können Wissenschaftler jetzt noch genauer eine Messung vornehmen. Ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=694 SAMMS filtert Quecksilber zu 99,9% aus Abwasser Die weltweite Quecksilberbelastung ist extrem hoch und stellt eine kontinuierliche Gesundheitsgefahr dar. An den Quecksilber-Emissionen von jährlich ca. 2.100 Tonnen haben die Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken und die Müllverbrennung (70%) sowie der Gold- und Silberabbau in weniger entwickelten Staaten (ca. 20%) den grössten Anteil. Wissenschaftler suchen deshalb nach Lösungen zum Abbau des Quecksilbers. Forscher um Shas Mattigod vom "Pacific Northwest National Laboratory" (PNNL) haben jetzt ein neues Material vorgestellt, welches Quecksilber und andere toxische Stoffe bspw. aus dem Abwasser von Kohlekraftwerken entfernen kann. Ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=656 Sich selbstorganisierende "Nanoröhren" als künstliche Gelenke Forscher der "University of Alberta", der "Purdue University" und vom kanadischen "National Institute for Nanotechnology" haben herausgefunden, dass Osteoblasten (Knochenmutterzellen) besser an Titan binden, wenn diese mit Nanoröhren beschichtet werden. Das neue Material eignet sich dadurch sehr gut für künstliche Gelenke. Ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=690 Termine
Literatur Thomas Ilfrich: Nano + Mikrotech II, Entwicklung der Nano- und Mikrotechnologie, März 2002 bis Februar 2003, Seiten: 420. Preis: 24,90, Erscheinung: März 2004, ISBN: 3-8334-0875-8. In der Einführung werden die aktuellen Trends in der Nanotechnologie umrissen. Die folgenden Seiten führen die wichtigsten Ereignisse vom März 2002 bis Februar 2003 auf und stellen diese in einzelnen Beiträgen vor. Das Thema Nanotechnologie wird einmal mehr eingebettet und ergänzt, so eine historische Einführung in Atom- und Teilchentheorien von Demokrit bis heute bzw. in die verschiedenen Vorstellungen der Zusammensetzung von Materie ein weiterfassendes Verständnis erlaubt. Eine visionäre Technologie-Zeitleiste bis ins Jahr 2100 ermöglicht einen interessanten Blick in eine mögliche Zukunft. Neueste Daten zum Nanotechnologie-Markt und ein Glossar runden das Buch ab. Impressum/Copyright Der Nano-Letter ist eine Zusammenarbeit von nano-invests.de und nano.ivcon.org. Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen des Nano-Letters stellen keine Anlageempfehlung dar. Logo rechts oben auf Basis der Bilder von: FZK; Jordi Pascual; Dr.-Ing. Walter Klemm, TU Clausthal; Younan Xia und Yugang Sun, University of Washington; A. Yazdani, University of Illinois at Urbana-Champaign. |