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Unternehmen Forschung Exklusiv Hintergrund Termine Literatur Impressum Unternehmen APPLIED NANOTECH: Vorstellung des 14 Zoll Displays APPLIED NANOTECH INC. (ANI) will sein 14 Zoll s/w-Display aus Kohlenstoff-Nanoröhren am 03. bis 05. Dezember 2003 auf dem »International Display Workshop 2003« in Japan vorstellen. Wie das Unternehmen mitteilt, zeichnet sich das TV-Display aus durch: 1. eine ausgezeichnete Uniformität und sehr gute Graustufen; 2. ein kostengünstiges Herstellungsverfahren; 3. eine verbesserte Elektronenemission der Kohlenstoff-Nanoröhren, wodurch die Bauteile mit niedrigpreisigen CMOS-Bauteilen kompatibel werden. Weiterhin soll bis Ende Frühjahr 2004 ein 25 Zoll Farb-Display mit einem japanischen Partner entwickelt werden, dessen Auflösung mit einem 60 Zoll-Display bzw. einem größeren HDTV-Format kompatibel ist. Die Leitung in Japan wird Charlie Kasano haben. Ausführlich: nano-invests.de Flamel Technologies S. A.: 4,5 Mio. Aktien in Form von ADS Flamel Technologies S.A. hat 4.576.500 Aktien in Form von American Depositary Shares (ADS) zu einem Preis von 33,25 U.S.-Dollar pro Aktie angeboten. Die Offerte wurde am 09.10. geschlossen und beinhaltete 2.000.000 Aktien, die vom Unternehmen selbst angeboten wurden, 1.988.500 Aktien von Aktionären, die ihre Anteile verkaufen wollten, sowie die Option zum Kauf von 588.000 zusätzlichen Aktien für die Zeichner. Flamel wird 62,1 Mio. U.S.-Dollar Kapitalzufluss durch die Ausgabe der 2.000.000 Aktien haben. Zeichner sind: Merrill Lynch & Co., UBS Investment Bank, SG Cowen, Punk Ziegel & Company, Merriman Curhan Ford & Co. und Brean Murray & Co., Inc.. Ausführlich: nano-invests.de www.flamel.com NANOTITAN veröffentlicht nanoXplorer Das Nanoinformatik-Unternehmen NANOTITAN hat seinen nanoXplorer veröffentlicht. Der Explorer nutzt die von der Firma entwickelte Auszeichnungssprache nanoML® und gestattet die Visualisierung von Herstellungsprozessen in der Nanotechnologie. Durch eine Datenbank-Anbindung ist die ständige Aktualität gesichert. NANOTITAN wurde 2001 gegründet und bietet Software und Datenbanken Firmen an, die im Bereich Nanotechnologie arbeiten. Quelle: nanoTITAN Inc: www.nanotitan.com NEC: Produktionsprozess für Kohlenstoff-Nanoröhren-Transistor NEC hat einen stabilen Produktionsprozess für Transistoren auf Basis von Kohlenstoff-Nanoröhren vorgestellt. Die Transistoren haben einen 10 Mal größeren Gegenwirkleitwert als herkömmliche Metalloxyd-Halbleiter-Feldeffekt-Transistoren; das 20fache sei in Zukunft möglich. Zur Herstellung nutzt NEC einen Katalysator und die Dampfabscheidung aus der Gasphase (CVD), wobei die Nanoröhren nur an der Stelle auf dem Siliziumsubstrat wachsen, wo der Katalysator aufgebracht wurde. Dadurch wird die volle Kontrolle über die Kohlenstoff-Nanoröhren möglich. Weiterhin wurde ein Prozess für die Bildung der Elektroden entwickelt, der es ermöglicht, den Kontakt zwischen der Röhre und Elektroden so gering wie möglich zu halten. Der elektrische Widerstand zwischen der Röhre und den Kontaktstellen der Elektroden wird so sehr stark verringert. NEC will die Forschung fortsetzen und nennt als Ziel für die Produktion eines Transistors aus Kohlenstoff-Nanoröhren das Jahr 2010. Quelle: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=175 Forschung Der Biologe Stanislav Gorb und die Materialforscher Ralph Spolenak und Eduard Arztvom Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart haben die sehr feinen Hafthärchen von Tieren mit unterschiedlichen Mikroskopie-Techniken bei Käfern, Fliegen, Spinnen und sogar Geckos untersucht. Gorb und sein Team stellten dabei fest, dass je größer (schwerer) eine Tierart ist, desto feiner sind seine Haftstrukturen. Vom Käfer, dessen Hafthärchen nur ungefähr zehn Mikrometer im Durchmesser messen, also nur einem Zehntel des menschlichen Haares, bis hin zum Gecko, dessen Härchen noch einmal um den Faktor Hundert kleiner sind, findet man in der Natur die ausgeklügeltsten Haftsysteme. Quelle, ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=Sections&op=viewarticle&artid=22 DNA-Moleküle organisieren sich selbst in Nanostrukturen/Einsatz als DNA-Biosensor Forscher der "Duke University" in Durham, North Carolina, USA, haben sich selbst organisierende DNA-Moleküle zum Aufbau eines Netzes in Kachelform ("tiles") eingesetzt. Sie haben dazu fast gleich lange DNS-Stränge im Reagenzglas vermischt. So entstanden aus jeweils 9 Molekülen fast identische kreuzförmige Gebilde, welche sich in den Seitenarmen zu einem netzförmigen elastischen Geflecht verbanden. Die Maschen kann man dadurch ändern, dass kürzere Einzelstränge hinzugefügt werden, die sich dann ins Netz einfügen. Die Anordnung der DNA in Form der Kacheln kann somit gesteuert werden. Quelle, ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=191 Einzelne Nanoröhre: Sehr gute Photon Emission Im Science Magazine vom 05. September 2003 berichten Prof. Achim Hartschuh und seine Kollegen Hermeneglido N. Pedrosa, Lukas Novotny, Todd D. Krauss von der "University of Rochester" im U.S.-Bundesstaat New York von ihren aktuellen Forschungsergebnissen. Sie haben mittels konfokaler Fluoreszenzraster-Mikroskopie eine einzelne Nanoröhre mit einem stark gebündelten Laserstrahl bei Raumtemperatur bestrahlt. Die Röhre absorbierte das Licht des Lasers und strahlte dann Licht mit veränderter Frequenz ab, woraus sich Informationen zu physikalischen Eigenschaften der Röhre ermitteln lassen. Quelle: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=157 Eisenpartikel liquidieren Schadstoffe Wei-xian Zhang von der "Lehigh University" in Bethlehem, PA, USA, hat nanoskalige Eisenpartikel zur Beseitigung von Schadstoffen eingesetzt. Die verwendeten Eisenpartikel haben eine sehr große Oberfläche und zeigen deshalb eine wesentlich höhere Oberflächen-Reaktivität als herkömmliches Eisen. Deshalb lassen sich die Partikel zur Umwandlung und Entgiftung von chlorierten Verbindungen, zu denen Stoffe wie die Pestizide DDT, Lindan, Dieldrin oder polychlorierte Biphenyle (PCB) gehören, effektiv einsetzen. Die Teilchen werden mit Wasser vermischt und bilden einen sehr feinen Schlamm, der direkt in den Boden eingeleitet werden kann. Der Artikel beschreibt die Synthese von nanoskaligen Eisenpartikeln (10-100 nm, >99.5% Fe) aus Fe(II) und Fe(III); die Reaktivität der Nanopartikel gegenüber Verunreinigungen in der Erde und Wasser über längere Zeiträume (Wochen); Feldtests durch Einleitung der Partikel in das Bewässerungssystem und schließlich in situ-Reaktionen der Nanopartikel im Untergrund. Quelle: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=167 Einwandige Nanoröhren mit hoher Selektivität Diazonium-Reagenz verhilft in wässriger Lösung aufgelösten einwandigen Nanoröhren (SWNT) zu hoher Selektivität (Trennschärfe) und zur Manipulation in Abhängigkeit zur Elektronenstruktur. Das haben Forscher der "Rice University" in Houston, TX, USA, und der "University of Illinois-Urbana/Champaign" in Urbana, IL, USA, festgestellt. Sie berichten darüber im Science Magazine vom 12. September 2003. Es wird gezeigt, dass bspw. Metallarten beinahe unter völligem Ausschluss der halbleitenden Nanoröhren unter kontrollierten Bedingungen zu reagieren vermögen. Quelle: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=164 Wissenschaftler der Universität Augsburg und der Stanford Universität in Kalifornien haben das bislang "verborgene" Atom in der Oberfläche von Graphit abgebildet. Stefan Hembacher und Kollegen berichten in PNAS, dass sie mit ihrer neuen Technik erstmals alle Kohlenstoffatome innerhalb des Molekülbausteins, der sich milliardenfach fortgesetzt zu einem Graphitkristall verbindet, abbilden konnten. Frühere Abbildungstechniken konnten nur jedes zweite Oberflächenatom des Graphits abbilden. Bei den neuen Experimenten wurden das kombinierte Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskop und die Graphitprobe auf etwa 5 Grad über dem absoluten Nullpunkt mit flüssigem Helium gekühlt, um das thermische und elektronische Rauschen zu minimieren. Dieses Mikroskop wurde am EKM des Instituts für Physik der Universität Augsburg entwickelt; es ist nicht zuletzt aufgrund der tiefen Arbeitstemperaturen (-268°C) weltweit einzigartig. Der ebenfalls in Augsburg entwickelte Kraftsensor besteht aus einem Schwingquarz, wie er in gewöhnlichen Armbanduhren verwendet wird. Ein Arm der Schwingquarzgabel trägt eine scharfe Spitze aus Wolfram, wird in Schwingungen versetzt und über die Graphitoberfläche geführt. Das Messsignal des Rastertunnelmikroskops, der Tunnelstrom, kann aufgrund der elektronischen Struktur des Graphits nur durch jedes zweite Graphitatom fließen. Die Schwingungsfrequenz der Spitze dagegen ändert sich durch die auftretenden Abstoßungskräfte über jedem Atom der Oberfläche. Wie Mark C. Hersam und Yip-Wah Chung von der "Northwestern University" in Chicago in einem begleitenden Kommentar betonen, könnte die neue Technik auch für die Abbildung anderer weicher organischer und biologischer Moleküle, welche sich mit gewöhnlichen Rastertunnelmikroskopen nur schwierig abbilden lassen, hilfreich sein. Quellen: www.physik.uni-augsburg.de/exp6/research/sxm/sxm_d.shtml nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=178 HanseNanoTec - Hamburg bekommt ein regionales Kompetenzzentrum für Nanotechnologie Mit einem Fördervolumen von über einer Million Euro wird in Hamburg das Kompetenzzentrum HanseNanoTec eingerichtet. Finanziell wird das Projekt vom BMBF, der Beiersdorf AG, der Universität und der Stadt Hamburg getragen. Ausführlich: www.nano-invests.de Im Internet: www.nanoanalytik-hamburg.de/shtml-presse/presse29-09-2003.shtml Quelle: idw-online.de/public/zeige_pm.html?pmid=69618 Kompetenzzentrum Nanobiotechnologie an der TU Kaiserslautern Das neu gegründete Kompetenzzentrum Nanobiotechnologie (CC-NanoBioTech), mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland, mit Sitz an der TU Kaiserslautern ist auf drei Jahre befristet und mit rund 950.000 EUR Fördergeldern ausgestattet. Ausführlich: www.nano-invests.de Quelle: idw-online.de/public/zeige_pm.html?pmid=69623 Molekularer Motor: "Viral Protein Nano Motor" Forscher drei verschiedener Fachbereiche von der amerikanischen "Rutgers State University of New Jersey" arbeiten an der Entwicklung eines Motors, der sich wie im Film "Die phantastische Reise" durch die Blutbahn bewegen und defekte Zellen, Organe und DNA reparieren kann. Ein Prototyp des "Viral Protein Nano Motor" soll 2007 fertig sein. Die Forschung wird bis dahin von der NSF mit 1.050.017 U.S.-Dollar gefördert. Der Motor wird so klein sein, daß 50.000 Stück davon in den Querschnitt eines Haares passen. Quelle: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=180 Nanopartikel greifen MRSA-Bakterien an MRSA (Methicillin Resistenter Staphylococcus aureus) sind Bakterien, bei denen gewisse Antibiotika wirkungslos geworden sind und die im Falle einer Infektion schwierig zu behandeln sind. Durch mangelnde Hygiene wird MRSA dann zur tödlichen Falle. Chemiker der "University of South Florida" (USF) um Edward Turos haben jetzt synthetische Antibiotika und ein Nanopartikel-Transportsystem entwickelt, die erfolgreich resistente Bakterien im menschlichen Körper angreifen. Quelle: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=195 Rotierende Nanomagneten Forscher um Dan Ralph von der "Cornell University" und "Yale University" haben im Rahmen ihrer Spintronic-Forschung eine magnetische mehrlagige Struktur als Nanomotor eingesetzt und eine Mikrowellen-Emission induziert. Ziel der Forschung ist eine Nutzung der Eigenrotation (Spin) anstatt der elektrischen Ladung. Quelle/Ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=183 Vertrag zwischen dem Fraunhofer-Verbund Mikroelektronik und CEA-Leti Der Fraunhofer-Verbund Mikroelektronik (VµE, Deutschland) und CEA-Leti (Frankreich), zwei der größten Laboratorien für angewandte Forschung im Bereich der Mikro- und Nanoelektronik in Europa, haben am 8. September einen Vertrag zur Zusammenarbeit unterzeichnet, mit dem Ziel ihre gemeinsamen Forschungsaktivitäten auf den Gebieten "Wafer level packaging" und "Heterogeneous system integration" zu intensivieren. Ausführlich: www.nano-invests.de Quelle: www.internationale-kooperation.de Exklusiv
Sonderausgabe »Nano- / Mikrotechnologie 2003« Die GoingPublic Media AG setzt mit der Sonderausgabe »Nano- / Mikrotechnologie 2003« die Serie ihrer erfolgreichen Sonderausgaben mit dem Charakter als Nachschlagewerke für Spezialthemen fort. Die Sonderausgabe »Nanotechnologie« bot im November 2002 erstmals einen übergreifenden Status Quo in diesem vielversprechenden Zukunftsbereich, stellte die derzeit wichtigsten Anwendungsgebiete bzw. -branchen sowie die Bereiche mit den künftig höchsten Wachstumspotentialen vor, unterzog die Markterwartungen aber auch einer kritischen Würdigung. Die diesjährige Sonderpublikation des VentureCapital Magazins baut darauf auf, ergänzt die Inhalte der Erstausgabe zum Thema und beleuchtet neue Felder. Ziel der Sonderausgabe »Nano-/Mikrotechnologie 2003« ist es, im Bereich Nanotechnologie ein Update zu geben (aktuelle Studien, VC-Finanzierungen, Newcomer, neue Forschungsergebnisse und Anwendungen) sowie mit Mikrotechnologie / Mikrosystemtechnik (MST) einen weiteren, thematisch angrenzenden Schwerpunkt zu setzen. Geplante thematische Schwerpunkte:
Erscheinungstermin: 30. Oktober 2003 Anzeigenschluß: 22. Oktober 2003 Druckunterlagenschluß: 23. Oktober 2003 Ansprechpartner Anzeigen/Sponsoring: Karin Jungeblut, Markus Rieger Telefon: +49 (0) 8171/4196-36, -50 eMail: jungeblut@goingpublic.de, rieger@goingpublic.de Hintergrund MFH-Gruppe entwickeln neues minimal-invasives Verfahren Die Unternehmen der MFH-Gruppe entwickeln ein neues minimal-invasives Verfahren zur Tumortherapie. Bei der Methode handelt es sich um eine Kombination von Nano-Ferrit-Partikeln und einem externen Magnetfeldapplikator. Die Hyperthermie mit magnetischen Flüssigkeiten ist eine neue Methode, um minimal-invasiv Krebs auf zellulärer Ebene zu bekämpfen, während Normalgewebe weitgehend geschont wird, wodurch Nebeneffekte, die normalerweise mit einer Strahlen- oder Chemotherapie verbunden sind, potentiell verringert werden. Die Therapie besteht aus 3 Schritten: 1. Nanoskalige Eisenoxidteilchen, deren Oberfläche an bestimmte Krebszelltypen adaptiert oder sogar auf die Zellen eines patientenindividuellen Tumors "ausgerichtet" wurde, werden interstitiell direkt in den Tumor gespritzt. Diese eisenoxydhaltige Teilchen im Ausmaß von Nanometern (millionstel Millimetern) wurden so konfiguriert, dass sie - in Flüssigkeit gelöst - millimetergenau in Tumore gespritzt werden können und dort millionenfach in die Krebszellen eindringen und sich auch in den Strukturen zwischen den Zellen verteilen. 2. Die Partikel binden spezifisch an den Krebszellen und setzen somit ein Hitzedepot im Tumor, so dass umliegendes Gewebe kaum geschädigt wird. 3. Ein externes magnetisches Wechselfeld wird angelegt, das selektiv die Nanoteilchen aufheizt, wodurch die Tumorzellen entweder gegenüber einer Strahlen- und /oder Chemotherapie geschwächt (Hyperthermie) oder direkt abgetötet (Thermoablation) werden. Die Energiedosierung ist gut einstellbar auf die individuellen Erfordernisse und Verträglichkeit des Patienten. Die MFH-Methode bietet eine direkte, vom Arzt gesteuerte Krebs-Zerstörung auf zellulärem Niveau. Sie erlaubt eine prae-, wie auch postoperative Anwendung, um die Zellen gegenüber einer Strahlen- und/oder Chemotherapie empfindlicher zu machen oder die postoperative Zerstörung von Resttumorzellen. Aufgrund der hohen Wiederholbarkeit der MFH-Behandlungen könnte sich die Prognose vieler Krebserkrankungen verbessern. Nach zwölf Jahre dauernder Forschungsarbeit, zusammen mit der "Klinik für Strahlenheilkunde" der Charité und dem Saarbrücker "Institut für neue Materialien", werden jetzt die ersten Krebs-Patienten (Glioblastom / Hirntumor) in klinischen Studien mit dem neuen Verfahren behandelt. Eine weitere klinische Studie zur Behandlung von Residualtumoren ist in Vorbereitung und wird voraussichtlich noch 2003 beginnen. Lesen Sie hier mehr über das Verfahren Die MFH Gruppe verhandelt derzeit mit diversen Investoren über den Abschluss der zweiten Finanzierungsrunde. Der Kapitalbedarf bis zum Break Even 2006 wird mit ca. 6,5 Mio. Euro veranschlagt und es werden noch weitere Investoren für den Abschluss der Finanzierungsrunde gesucht. Potentielle Finanzierungspartner wenden sich bitte per Mail an Stephan Hiller (shiller@mag-force.de). Herr Hiller betreut mit seinem Unternehmen, der BioVent GmbH (www.biovent.de), die MFH-Gruppe in allen kaufmännischen Belangen. Hinweis: Wenn Sie sich generellfür ein Engagement in junge Unternehmen der Nanotechnologiebranche interessieren, tragen Sie sich bitte in unseren Info-Verteiler ein. Warum verbessern Nanokristalle amorphe Solarzellen? Eine Lösung. Die Forscher Rana Biswas, Bicai Pan und Yiying Ye von den "Ames Laboratory, Iowa State University" haben herausgefunden, warum der Wirkungsgrad von Solarzellen aus amorphem Silizium in den ersten Tagen nach Inbetriebnahme teilweise um bis zu 15 bis 20% absinkt. Sie haben nun ein Verfahren entwickelt, um der Abnahme entgegenzuwirken. Die Solarzellen aus amorphem Silizium sind sogenannte Dünnschicht-Zellen. Der Vorteil dieser Zellen ist der geringe Materialverbrauch. Dadurch können Kosten gespart werden. Der nach wie vor bestehende Nachteil ist der wesentlich geringere Wirkungsgrad und der Abbau desselben mit der Zeit (Staebler-Wronski-Effekt). In amorphem Silizium sind einige atomare Bindungen zwischen Silizium-Atomen verzerrt und schwach. Frühere Forschungen haben gezeigt, dass Lichtteilchen wenig Energie zum Aufbrechen dieser Schwachstellen benötigen und so die Kette zum Abbauen des Wirkungsgrades in Gang setzen. Durch eigene Simulation von Atombindungsmodellen und Molekulardynamik konnte gezeigt werden, dass die schwachen Bindungen in eine ungesättigte (nichtpaarige) Bindung aufbrechen ein Silizium-Atom mit einem zusätzlichen, ungebundenen Elektron und eine schwebende Bindung ein Silizium-Atom gebunden an 5 anstatt 4 andere Silizium-Atome. Die schwebende Bindung, im Wesentlichen eine Elektronenbahn die verschiedene Silizium-Atome umfasst, bewegt sich schnell durch das Material, während die ungesättigte Bindung dahinter zurück bleibt. Wenn dann ein Photon eine Elektronendefektstelle in der Nähe der ungesättigten Bindung erzeugt, fängt das ungesättigte Silizium-Atom das Elektron, welches dann nicht mehr zu den Elektroden wandern kann. Dadurch sinkt der Wirkungsgrad. Quelle/Ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=186 Termine
Literatur Merrill Lynch Call Participants - Special Discount on Lux Capital's THE NANOTECH REPORT 2003 "Die Jagd nach dem schwarzen Gold - Nanoröhrchen gelten als Werkstoff der Zukunft - zu recht?" - ca. 6 Seiten in der November-Ausgabe von Technology-Review - Erscheinungsdatum: 30.10.2003: www.heise.de/tr/ Impressum/Copyright Der Nano-Letter ist eine Zusammenarbeit von nano-invests.de und nano.ivcon.org. Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen des Nano-Letters stellen keine Anlageempfehlung dar. Logo rechts oben auf Basis der Bilder von: FZK; Jordi Pascual; Dr.-Ing. Walter Klemm, TU Clausthal; Younan Xia und Yugang Sun, University of Washington; A. Yazdani, University of Illinois at Urbana-Champaign. |