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Unternehmen Forschung Exklusiv Hintergrund Termine Literatur Impressum Unternehmen AMD baut zweite Chipfabrik in Dresden Bei dem 2,4 Mrd. $ teuren Projekt wird AMD etwa 900 Mio. $ investieren, über ein Bankenkonsortium 700 Mio. $ (Dresdner Bank, Landesbank Sachsen). Bund und Freistaat Sachsen steuern etwa 500 Mio. $ bei, je zur Hälfte Bund und Sachsen. Über eine Tochtergesellschaft beteiligt sich der Freistaat Sachsen mit insgesamt 200 Mio. $ direkt bei der Betreibergesellschaft. Weitere Investoren unter Führung der Jenoptik-Tochterfirma für Projektplanung, M+W Zander, beteiligen sich mit 120 Mio. $. M+W Zander wurde mit dem Bau der Chipfabrik beauftragt; das Auftragsvolumen beläuft sich auf 380 Mio. Euro. Ausführlich: nano-invests.de APPLIED NANOWORKS: Lizenz vom RPI APPLIED NANOWORKS erhält vom "Rensselaer Polytechnic Institute" (RPI) zwei weitere Lizenzen für Patente auf nanotechnologische Verfahren. Die Technologie erlaubt die großvolumige Herstellung sehr sauberer Nanokristalle in der Größe 2 nm bis 100 nm. Quelle, ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=313 DNT: Patenterteilung und Förderung Dendritic Nanotechnologies (DNT) hat ein Patent für die konvergente, sich selbst-verzweigende Polymerisation erhalten: US 6.632.889 vom 14.10.2003: Rui Yin, Donald A. Tomalia, Dujie Qin, Jamie Dunham: "Convergent self-branching polymerization" Das patentierte Verfahren erlaubt die kostengünstige Herstellung großer Mengen an dendritischen Strukturen. Donald A. Tomalia ist Chefwissenschaftler und Gründer von DNT. Quelle, ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=284 IBM: Neues Verfahren zur Herstellung von Chipkomponenten IBM hat ein neues nanotechnologisches Verfahren zur Herstellung von Chipkomponenten vorgestellt. IBM nutzt die Technik der molekularen Selbstorganisation, die den Vorteil der Kompatibilität mit bestehenden Tools der Halbleiterherstellung hat. Es wurden Nano-Kristall-Speicher auf 200 mm Silizium-Wafer erzeugt. Die eingesetzten Polymermoleküle erzeugen viel kleinere, dichtere, genauere und uniformere Muster als es mit Lithographie möglich wäre. Ausführlich: nano-invests.de Intel zeigt 65 nm Fertigungsprozeß Intel hat erstmals voll funktionstüchtige SRAM-Bausteine ("Static Random Access Memory") auf Basis der 65 nm Technologie hergestellt. Damit kann dieser Fertigungsprozeß ab 2005 auf 300 mm Wafern in der Massenproduktion zum Einsatz kommen. Der neue 65 nm Fertigungsprozeß ist eine Kombination aus leistungsfähigeren Transistoren mit geringerer Verlustleistung, der zweiten Generation des Strained Silicon, schnellen Interconnects aus Kupfer und einem Low-k Dielektrikum. Ausführlich: nano-invests.de
Wissenschaftler des Instituts für Virologie am Klinikum der Philipps-Universität Marburg haben in einer Studie nachgewiesen, dass die Erreger des Schweren Akuten Respiratorischen Syndroms (SARS) auf Oberflächen, die mit speziellen Nano-Teilchen beschichtet sind, ihren Schrecken verlieren. Winzige, nur wenige millionstel Millimeter große Partikel aus Titandioxid, die hauchdünn mit Silber ummantelt sind, inaktivieren neben Bakterien und Pilzen auch den SARS-Erreger. Die Marburger Wissenschaftler fanden heraus, dass nach einem vierstündigen Kontakt mit der Beschichtung die Infektiosität dieser Corona-Viren um mehr als das Hundertfache verringert wird. Die Nano-Partikel haben eine besonders große spezifische Oberfläche von rund 200 qm pro Gramm. Durch die Beschichtung der Teilchen mit Silber werden über einen langen Zeitraum Silber-Ionen abgegeben, die Proteine von Bakterien, Pilzen und Viren nachhaltig zerstören und so Krankheitserreger abtöten. Für den Menschen sind die Nano-Partikel ungefährlich. Die Saarbrücker ItN Nanovation GmbH hatte die Studie bei dem renommierten Institut in Auftrag gegeben, um weitere Anwendungsbereiche für ihre Nano-Teilchen zu erschließen. Quelle, ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=271 JMAR erreicht komplexe sub-100 nm Belichtung mittels CPL JMAR hat mittels "Collimated Plasma Lithography" (Kollimierte Plasma Lithographie) eine komplexe sub-100 nm Belichtung mit binärer Photolackmaske im Werk in South Burlington, Vermont, USA, durchgeführt. Ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=324 Nanogen: 808-Patent Nanogen hat am 25. November 2003 ein neues Patent erteilt bekommen (808-Patent): U.S. 6.652.808: Michael J. Heller, Jeffrey M. Cable, Sadik C. Esener: "Methods for the electronic assembly and fabrication of devices", eingetragen auf Nanotronics Inc. in San Diego, CA, USA und "The Regents of the University of California" in Oakland, CA, USA. Nanogen hat in diesem Jahr 9 Patente erhalten und besitzt damit insgesamt 56 in den USA. Ausführlich: nano-invests.de Nanophase-Prozess: Vergleich Die Celox-Gruppenklage gegen das Unternehmen und einige der derzeitigen und früheren Manager entschied ein Bezirksgericht vom Bundesstaat Illinois jetzt mit einem Vergleich in Höhe von 2,5 Mio. U.S.-Dollar. Dem Unternehmen werden keine finanziellen Belastungen oder sonstige Schäden entstehen, da die Versicherungen der Manager die Kosten übernehmen. Weiterhin erklärte der CEO Joseph Cross, dass eine Klage von Nanophase gegen Celox im Sinne von Nanophase entschieden wurde und zu einer Zahlung von 400.680 U.S.-Dollar führt. Ausführlich: nano-invests.de NVE: Fortschritt bei MRAMs Die NVE CORPORATION (NasdaqSC: NVEC) hat einen neuen Rekord im Spinabhängigen Tunneln (SDT) erreicht. Mit herkömmlichen Material wurde beim Tunnelmagnetowiderstand (TMR) im Sandwich ein Magnetowiderstandseffekt (relative Widerstandsänderung) von mehr als 70% bei Raumtemperatur gemessen. Noch vor Jahren waren nur 20% bei Raumtemperatur im Sandwich, bis 8% in granularen Medien üblich. Der TMR-Effekt wurde 1994 entdeckt und basiert auf dem Spinabhängigen Tunneln durch eine Isolatorschicht. Die Tunnelkontakte sind Schichtsysteme und bestehen aus zwei (ferro)-magnetischen Schichten, die durch eine nicht(ferro-)magnetische Zwischenschicht getrennt sind. Die Zwischenschicht ist zusätzlich nichtleitend, also aus einem Isolatormaterial. Wenn diese Lage dünn genug ist, können Elektronen diese dennoch durch den quantenmechanischen Tunneleffekt überwinden und es kann ein Strom durch den Tunnelkontakt fließen. Schon in den 70er Jahren zeigte sich, dass dieser Tunnelstrom bzw. elektrische Widerstand dieses Tunnelstroms von der relativen Magnetisierung der magnetischen Schichten abhängt. NVE entwickelt MRAM-Speicher auf Basis dieser neuen Technologie und wird auf der »IEEE Magnetism and Magnetic Materials/INTERMAG Conference« am 06.01.2004 Details veröffentlichen. Ausführlich: nano-invests.de
Nanoink hat vom "National Institutes of Health" (NIH) die erste Rate einer Beihilfe in Höhe von 1,3 Mio. U.S.-Dollar erhalten. Die Förderung erfolgt in zwei Phasen im Rahmen eines "Small Business Innovation Research"-Programmes und soll die Entwicklung von miniaturisierten DNA-Arrays auf Basis der DPN-Technologie beschleunigen. Das Unternehmen hat am 21.10.2003 mit der Patentnummer U.S. 6.635.311 ein Patent auf seine DPN-Technologie erhalten: "Methods utilizing scanning probe microscope tips and products therefor or products thereby"; Erfinder: Chad A. Mirkin, Richard Piner, Seunghun Hong; eingetragen auf "Northwestern University" in Evanston, IL, USA. Mirkin und Hong sitzen im Wissenschaftlichen Beirat des Unternehmens. CEO des Unternehmens ist Cédric Loiret-Bernal, der im Oktober 2003 vom kanadischen Risikokapital-Unternehmen CDP Capital Technology Venture zu Nanoink kam. Er war Mit-Gründer und CEO von Geneprot Inc., davor war er bei Brinson Partners (heute UBS). Quelle: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=274 Firmenvorstellung: NANOSYS Newsday.com stellt in einem Beitrag vom 07.12.2003 das Unternehmen NANOSYS INC. vor. Die private Firma mit 35 Mitarbeitern habe in den letzten 3 Jahren insgesamt 70 Mio. U.S.-Dollar an Risikokapital eingesammelt und kann große Unternehmen wie MATSUSHITA ELECTRIC WORKS und EASTMAN KODAK als Partner bzw. Investoren vorweisen. Risikokapitalgeber wie IN-Q-TEL gehören ebenfalls zu den Vertragspartnern wie das renommierte Unternehmen SCIENCE APPLICATION CORP. SAC ist so etwas wie der Porsche der Rüstungsindustrie. NANOSYS entwickelt eine ganze Palette von neuen Produkten auf nanotechnologischer Basis: Solarzellen, wasserabweisende Oberflächen und elektronische Bauteile, für deren Herstellung keine so sauberen Reinräume benötigt werden. Das Unternehmen kann dabei auf 150 Patente zurückgreifen, wovon 1/3 selbst entwickelt wurden und 2/3 sind eingekaufte Lizenzen aus Nanozentren weltweit. Gründer des Unternehmens sind Larry Bock, Calvin Chow und Stephen Empedocles. Bock war Forscher bei Genentech und hat Unternehmen wie ARIAD Pharmaceuticals, Neurocrine Biosciences, Pharmacopeia, GenPharm International (von MedaRx gekauft), Argonaut Technologies, Caliper Technologies, Illumina Technologies, IDUN Pharmaceuticals und FASTTRACK Systems gegründet; er war Mitgründer von Athena Neurosciences (gekauft von Elan Pharmaceuticals für $700 Mio.), Vertex Pharmaceuticals und Onyx Pharmaceuticals. Am 08.12.2003 fand eine NanoStrat-Konferenz bei Merrill Lynch statt. Quellen: Matthew Fordahl. "Nanosys Lands Big Deals in Mini Tech" In: newsday.com vom 07.12.2003; Nanosys: www.nanosysinc.com researchmedia.ml.com (Event code: nanosys) Psivida Ltd.: Forschungsvereinbarung mit FZ Jülich Die Psivida Ltd. (ASX: PSD) hat ein Lizenzabkommen mit dem Forschungszentrum Jülich abgeschlossen. Psivida erhält ein Nutzungsrecht für die am FZJ entwickelte Siliziumspiegel-Technologie. Die britische Tochter Psimedica Ltd. wird die Hochtechnologie nutzen. Quelle: nano-invests.de Sionex: B-Runde abgeschlossen Die Sionex Corporation hat eine 2. Finanzierungsrunde in Höhe von 12,8 Mio. U.S.-Dollar abgeschlossen. Investoren sind Morgenthaler Ventures, Rho Ventures und Navigator Technology Ventures. Das private Unternehmen Sionex wurde 2001 gegründet und entwickelt chemische Sensorsysteme auf Basis der microDMx-Technologie, die im "Charles Stark Draper Laboratory" entwickelt wurde. Quelle, ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=285 Forschung BMBF fördert die Entwicklung umweltfreundlicher Lichtquellen Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) setzt mit seinem neuen Projekt »NanoLux« einen neuen Schwerpunkt in seinem Förderprogramm »Optische Technologien« und stellt 25 Mio. Euro für industriegeführte Forschungsprojekte zur Entwicklung weißer Leuchtdioden bereit. Ausführlich: nano-invests.de BMBF startet Großprojekt in der Nanoelektronik Entwicklung von Abbildungsmethodiken wird mit 80 Millionen Euro gefördert. Für das BMBF-Projekt haben sich 23 Partner aus Industrie und Forschungsinstituten zusammengeschlossen. Sie bringen dabei ihr führendes Know-how in Teilbereichen wie Ultrapräzisionsbearbeitung, Maskentechnologie, Nanostrukturierung, Mess- und Halbleitertechnologie zusammen. Beteiligt sind auch neun Großunternehmen. Ausführlich: nano-invests.de EIB-Darlehen soll Europa helfen, seine Spitzenposition in der Nanoelektronikforschung zu behaupten Das IMEC, Europas größtes unabhängiges Forschungszentrum für Mikro- und Nanoelektronik, hat eine deutliche Ausweitung seiner Forschungsinfrastruktur an seinem belgischen Standort angekündigt, die mit einem Investitionspaket in Höhe von 84 Mio. Euro von der Europäischen Investitionsbank (EIB) und lokalen Partnern unterstützt wird. Das IMEC (Interuniversity Microelectronic Centre) wird ein Darlehen von 46,8 Millionen Euro von der Fortis Bank - mit finanzieller Unterstützung der EIB - für den Bau einer Reihe neuer Einrichtungen, darunter ein Nanoelektronik-Reinraum, ein zentrales Nutzgebäude und ein Bürogebäude, erhalten. Dieses Darlehen wird durch eine Garantie der flämischen Regierung besichert, die im November 2002 bereits 37,2 Mio. Euro bereitgestellt hatte. Ausführlich: nano-invests.de Forscher der ETH Zürich haben in einem Nationalfonds-Projekt zusammen mit einer englischen Gruppe die komplizierte Struktur der Spinnenseide genauer charakterisiert. Dies gelang ihnen dank speziellen Methoden der magnetischen Kernresonanz-Spektroskopie (NMR)*, mit denen sowohl feste Biomaterialien als auch zähflüssige organische Lösungen analysiert werden können. Beat H. Meier, Professor am Institut für Physikalische Chemie der ETH Zürich: "Wie viele andere Biomaterialien hat die Spinnenseide keine hochgeordnete kristalline Struktur, sondern enthält viele wenig geordnete oder ungeordnete Bereiche. Wir wollten nun wissen, nach welchem Prinzip diese ungeordneten Bereiche aufgebaut sind." Quelle: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=269 Fraunhofer-Nachwuchsforscher erhält Preis für neuartige Nanopartikel-Biochips Zum Screening einer grossen Anzahl proteinhaltiger Proben eignen sich Biochips mit massgeschneiderter mikrostrukturierter Oberfläche. Je weiter die Proteomik dabei voranschreitet, desto differenziertere Biochip-Sensoren werden benötigt. Biosensoren können - ausgerüstet mit den entsprechenden Fängerproteinen - zudem sicher und schnell Bakterien oder Gifte erkennen und in der Diagnostik und Analytik eingesetzt werden. Der Stuttgarter Verfahrensingenieur Sven Knecht untersuchte in seiner Diplomarbeit am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart, wie durch eine neuartige Kombination nanotechnologischer Methoden mit Mikrostrukturierungstechniken Biochips künftig als hochempfindliche Nanopartikel-Monoschicht-Arrays gefertigt werden können. Anlässlich der Fraunhofer-Jahrestagung beim diesjährigen »Fest der Forschung« am 22. Oktober 2003 in Duisburg wurde Sven Knecht hierfür mit dem dritten Hugo-Geiger-Preis ausgezeichnet. Quellen: www.igb.fraunhofer.de nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=298 Forschern am Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW) ist es gelungen, Kohlenstoff-Röhrchen von nur ca. 10 Nanometern Durchmesser mit den magnetischen Metallen Eisen, Kobalt und Nickel zu füllen und kontrolliert auf strukturierten Siliziumscheiben aufwachsen zu lassen. Die gefüllten Kohlenstoff-Nanoröhren könnten als Minimagnete oder magnetische Datenspeicher geeignet sein. Für die Funktionalität und Zuverlässigkeit möglicher Bauelemente ist es dabei von großem Vorteil, daß diese oxidationsfreudigen Metalle in dem Kohlenstoffmantel dauerhaft und wirksam vor chemischen Einflüssen geschützt sind. Quelle: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=270 Makromolekülforschung: Zwei EU-Netzwerke bewilligt Im Rahmen des von der EU ausgeschriebenen Programms Human Resources and Mobility (HRM) wurden kürzlich zwei »Marie Curie Research Training Networks« bewilligt, an denen Bayreuther Wissenschaftler als Projektkoordinator bzw. als Projektpartner beteiligt sind. Die für jeweils vier Jahre geplanten europaweiten Kooperationen werden seitens der EU durch Bereitstellung von Personal-, Reise- und Sachmitteln unterstützt. Quelle: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=311 Molekül-Container: Mikroanordnung von winzigen Vesikeln Die Unterteilung von Flüssigkeiten in winzigste einzelne Kompartimente ist eine grundlegende Herausforderung für die heutige Wissenschaft. So will man mit immer geringeren Substanzmengen auskommen, immer komplexere miniaturisierte Systeme schaffen und sogar individuelle Moleküle sortieren und einzeln untersuchen. Hauptproblem ist weniger, winzige "Behälter" herzustellen und zu füllen, als diese in der Lösung wiederzufinden, zu unterscheiden und gezielt einzeln zu beobachten. Schweizer Forscher von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne und vom IBM Forschungslabor in Rüschlikon, haben eine einfache, schnelle Methode entwickelt, um derartige Super-Mini-Gefäße per Selbstorganisation in einem definierten Nanomuster zu fixieren. Quelle, ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=279
Mit den außergewöhnlichen Eigenschaften von biologischen Materialien wie Knochen oder Holz beschäftigen sich Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam. Gemeinsam mit Kollegen aus Wien und Leoben (Österreich) sowie aus Kiel und Grenoble (Frankreich) haben die Forscher dünne Holzfolien und -fasern im Röntgenstrahl der Europäischen Synchrotronstrahlungsquelle ESRF gedehnt und alle hierbei ablaufenden molekularen Veränderungen beobachtet. Dabei haben sie in der Zellwand einen molekularen Mechanismus entdeckt, mit dem sich Holz - ähnlich wie Metall - verformen kann, ohne dass Beschädigungen auftreten. Diese Verformung beruht auf spiralförmig gewundenen Zellulosefibrillen, die in der Wand der Holzzellen liegen und durch eine Matrix aus Polymeren miteinander verbunden sind. Werden diese Fibrillen nun durch starke Kräfte verdreht, löst sich ihre Verbindung untereinander und rastet - sobald diese äußeren Kräfte nachlassen - in einer neuen Position wieder ein, wie bei einem Klettverschluss. Dieser Klettverschluss ermöglicht Holz eine ähnlich "plastische Reaktion" wie bei Metallen. Ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=288 Nanogesetz (S. 189) vom U.S.-Senat gebilligt Der amerikanische Senat hat am 18.11.2003 den »Nanotechnology Research and Development Act« (S. 189) gebilligt. Der Präsident hat S. 189 mittlerweile unterschrieben. Mit S. 189 wird die amerikanische »National Nanotechnology Initiative« legislativ umgesetzt und es werden 3,7 Mrd. U.S.-Dollar an Fördergeldern für die nächsten 4 Jahre ab 2005 freigegeben. Die Gesetzesvorlage bildet die Grundlage für die Schaffung aller diesbezüglichen Forschungs- und Ausbildungszentren und fordert auch die Erforschung der sozialen und ethischen Konsequenzen der Nanotechnologie. Nanotechnologie bekommt erstmals auch politische Rückendeckung und die USA schaffen sich damit die Voraussetzung für eine weitere Dominanz auf diesem strategischen Forschungsgebiet. Ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=273 Nanopartikel verbessern kriminalistische Fahndungstechnik Forscher um Fred J. Rowell von der britischen "University of Sunderland" nutzen kleine Glaskugeln mit einem Durchmesser von 200 bis 600 nm um Fingerabdrücke abzubilden. Ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=306 Nanotransistor baut sich selbst zusammen - Neues Verfahren verbindet metallischen Leiter mit DNA Wissenschaftler des Technion-Israel Institute of Technology haben den ersten funktionierenden Nanotransistor gebaut, der sich mittels biologischer Abläufe selbst montiert. Das Team um Erez Braun nutzte die Konstruktionsfähigkeit von DNA und die elektronischen Eigenschaften von Kohlenstoffröhren. Ausführlich: nano-invests.de Nanopartikel entsorgen Giftstoffe aus dem Körper Michael D. Kaminski vom "Argonne National Laboratory" und Axel J. Rosengart von der "University of Chicago" wollen Nanopartikel zur Entgiftung des menschlichen Körpers nach einem Angriff mit biologischen Waffen oder einem Unfall mit hoher biologischer Verunreinigung einsetzen. Das Entgiftungssystem von Kaminski und Rosengart arbeitet mit biologisch abbaubaren Nanopartikeln in der Größe zwischen 100 und 5.000 Nanometern. Damit sind sie klein genug für ihren Weg durch Blutgefäße und groß genug, um nicht von den Nieren herausgefiltert zu werden. Quelle: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=299 Den Innovationspreis des Instituts für Polymerforschung und des Vereins zur Förderung des Institutes für Polymerforschung Dresden e. V. (IPF) erhielt am 14. November 2003 eine fünfköpfige Forschergruppe um Dr. Sergiy Minko für die Entwicklung von schaltbar ultrahydrophoben Oberflächen. Den Wissenschaftlern gelang es, zwei bekannte und bereits technisch realisierbare Phänomene zu einem neuen Konzept für funktionelle Oberflächen zusammenzuführen: einerseits die Ultrahydrophobie - also die extrem wasserabweisende Beschaffenheit einer Oberfläche - und andererseits die Schaltbarkeit von Benetzungseigenschaften zwischen wasserabweisend und benetzbar (hydrophob bzw. hydrophil). Die Forschungsarbeiten führten in bemerkenswert kurzer Zeit von ersten Ideen zu anwendungsnahen Lösungen: Mit der von den Wissenschaftlern entwickelten Methode können Materialoberflächen so ausgerüstet werden, dass sie in Abhängigkeit einer äußeren Steuergröße ultrahydrophob bzw. hydrophil reagieren. Interessant ist dies für eine Reihe technischer Probleme wie beispielsweise die Konstruktion von Ventilen ohne bewegte Teile. Mit dem Doktorandenpreis wird Herr Dr. Felix Braun ausgezeichnet. Im Rahmen seiner Dissertation entwickelte er UV-sensitive Funktionsschichten, die als Trägerschicht in Mikroreaktoren zum Einsatz kommen können. Dank ihrer Eignung für negative bzw. positive Bildgebungsverfahren lassen sich die Schichten aus Diazosulfonaten bzw. geschützten Aminen mittels eines UV-Laserstrahls im Submikrometerbereich frei - d. h. ohne Verwendung einer Maske - strukturieren. Auf den entstehenden Mikrostrukturen lassen sich die Bestandteile von Mikroreaktoren, wie bspw. DNA-Stränge, anbinden und definiert anordnen. Der Preis ist von der Dresdner Bank AG in Dresden gestiftet. Ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=281 Untersuchung des Leitvermögens von Nanoröhren Aufgrund des guten Wärmeleitvermögens von Nanoröhren sind die Röhren für die verschiedensten Einsatzgebiete im Gespräch. So sollen die Röhren bspw. als Zusatz in diversen Materialien deren Leistungsfähigkeiten verbessern helfen. Wissenschaftler vom "Rensselaer Polytechnic Institute" haben nun das Leitvermögen von Nanoröhren untersucht, wenn diese mit Polymeren vermischt werden und haben festgestellt, dass eine Reduzierung des Leitvermögens der Röhren eintritt. Die bisherigen theoretischen Vorhersagen stimmen nicht mit den experimentellen Untersuchungen überein. Quelle, ausführlich: nano.ivcon.org/modules.php?name=News&file=article&sid=282 Exklusiv Lesen Sie hier den Gastkommentar von Dr. Norbert Malanowski, Projektmanager in der Abteilung Zukünftige Technologien Consulting, VDI-Technologiezentrum, Düsseldorf und Prof. Dr. Thomas Heimer, geschäftsführender Dekan der Hochschule für Bankwirtschaft, Co-Autor. Hinweis: Dr. Malanowski wird am 17.12.2003 an der TU-Darmstadt einen Vortrag zum Thema Nanotechnologie halten. Ausführlich: nano-invests.de Chatankündigung für den 16.12.2003 mit Dr. Thimo Lang, Fondsmanager des Activest Lux NanoTech von 17:00-18:00 Uhr. Das Expertenforum wird in Boardform stattfinden, in dem Sie vorab Ihre Fragen stellen können. nano-invests.de ![]() Der H & A Lux DAC Nanotech-Fonds (ISIN LU0172295247/ WKN 813843) wurde am 1. September 2003 von der Hauck & Aufhäuser Investmentgesellschaft S.A. aufgelegt. Die Vertriebszulassung für Österreich wurde am 29. Oktober 2003 erteilt. Am 02. Dezember 2003 hat der Fonds die Vertriebszulassung für Deutschland erhalten. Ausführlich: nano-invests.de Tipp: Lesen Sie hierzu den Beitrag von Fondsprofessionell in »Ausgewählte Presseartikel« auf der Startseite von nano-invests.de. Beachten Sie auch den auf der Startseite eingerichteten Bereich »Ausgewählte Presseartikel«. Aktuell finden Sie hier einen Artikel von der FONDS professionell Multimedia GmbH. Im Internet: www.fondsprofessionell.de Hintergrund International Master in Nanotechnologies Die Universität Padova und die Universität Ca Foscari in Venedig bilden zukünftig in dem Kooperationsprojekt CIVEN den "International Master in Nanotechnologies" (IMN) aus. 6. International Master in Nanotechnologies Italienische Universitäten bieten die Ausbildung "International Master in Nanotechnologies" an. www.neuematerialien.de/news.php4?id=652 Termine
Literatur Proceedings of the IEEE, Spezial "Nanoelectronics and Nanoscale Processing", Bd. 91, Nr. 11 vom November 2003: www.ieee.org ieeexplore.ieee.org/xpl/tocresult.jsp?isNumber=27802 Zusammenfassung des TAB-Arbeitsberichtes "Nanotechnologie": Überblick zu Stand, Risiken und Chancen nanotechnologischer Forschung:http://www.tab.fzk.de/de/projekt/zusammenfassung/ab92.htm Das Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung TA-SWISS hat eine neue Studie zur Nanotechnologie in der Medizin erarbeitet. Die Publikationen sind kostenlos erhältlich beim TA-SWISS Sekretariat, Birkenweg 61, 3003 Bern oder als .PDF-Download, Kurzfassung .PDF-Download, Schlussbericht (1 Mb) Quelle: www.ta-swiss.ch Ausführlich: nano-invests.de Impressum/Copyright Der Nano-Letter ist eine Zusammenarbeit von nano-invests.de und nano.ivcon.org. Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen des Nano-Letters stellen keine Anlageempfehlung dar. Logo rechts oben auf Basis der Bilder von: FZK; Jordi Pascual; Dr.-Ing. Walter Klemm, TU Clausthal; Younan Xia und Yugang Sun, University of Washington; A. Yazdani, University of Illinois at Urbana-Champaign. |