von Michael Krueger, Technologievorstand der nanoCrypt AG, Stuttgart
Nanotechnologie scheint heutzutage in aller Munde zu sein. Und das aus gutem Grund. Es hat sich eine Art Goldgräberstimmung breit gemacht, daß völlig neue, wertschöpfende Produkte aus den Entwicklungen der Nanotechnologie entstehen können. In der Tat basiert diese Einschätzung auf begründeten Fakten. So ist das größte Versprechen der Nanotechnologie, durch eine weitergehende Miniaturisierung nicht nur immer kleinere Produkte fertigen zu können, sondern neue Eigenschaften aus bekannten Materialien zu erhalten.
Diese Tatsache, die einerseits ein Fluch zu sein scheint (so wird es in absehbarer Zukunft nicht mehr einfach durch Miniaturisierung möglich sein die Transistordichte und damit die Taktfrequenz von Computer-Prozessoren zu erhöhen, eben weil sich die physikalischen Eigenschaften ändern werden), könnte andererseits den Segen einer zuvor ungeahnten Fülle an Möglichkeiten bringen, bekannte Materialien in völlig neuen Anwendungen mit völlig neuen Eigenschaften zu verwenden. ...
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weitere Gastkommentare:
Nanotechnologie als wirtschaftlicher Wachstumsmarkt Von Dr. Norbert Malanowski, Projektmanager in der Abteilung Zukünftige Technologien Consulting, VDI-Technologiezentrum, Düsseldorf und
Prof. Dr. Thomas Heimer, geschäftsführender Dekan der Hochschule für Bankwirtschaft, Co-Autor
Shaping the World Atom by Atom - Eine nanowissenschaftliche WeltBildanalyse von Professor Dr. Alfred Nordmann, Inhaber des Lehrstuhls Wissenschaftsphilosophie und Wissenschaftsgeschichte am Institut für Philosophie der TU Darmstadt, zuvor Associate Professor am Department of Philosophy der University of South Carolina.
Ausblick 2003 - Nanotechnologie im Aufbruch von Marco Beckmann und Philip Lenz, den Autoren von "Profitieren von Nanotechnologie. Aktien der Zukunft" des weltweit ersten Buches zum neuen Wachstumsmotor Nanotechnologie und den Auswirkungen auf die internationalen Kapitalmärkte und Herausgeber des Börsenbriefs "The Smalltech Investor"
Nano + Mikrotech IV versammelt wie seine Vorgänger die wichtigsten
Ereignisse und Entwicklungen in der Nanotechnologie, chronologisch geordnet
und durch zahlreiche Abbildungen veranschaulicht.
Im Buch finden sich Beiträge aus 2005 und 2006, die eine weite Bandbreite
aktueller Themen in der Nanotechnologie aufgreifen. Es wird bspw. die Frage
diskutiert, wie in der Natur und potentiell auch in der Technik eine
optimale Haftung durch eine Kombination von Größenreduzierung und
Formoptimierung erreicht werden kann.
Nano + Mikrotech IV orientiert sich an der Praxis, weshalb erstmals eine
Produktübersicht ins Buch aufgenommen wurde. Einen weiteren Schwerpunkt
bilden industrienahe und börsenrelevante Informationen, die für Anleger und
Investoren von Interesse sind. Zunehmend gewinnt Nanotechnologie an Markt-
und Börsenpräsenz, wodurch heute eine objektive Informationsvermittlung
unabdingbar wird. Eine unabhängige Darstellung und faktenorientierte
Präsentation sind absoluter Anspruch und maßgeblich.
Aktuelle Studien, Reports und Analysen aus 2005 und 2006 runden das Buch ab.
Der Anteil an investitionsrelevanten Informationen wurde erhöht.
Inhalt:
Nanoprodukte - was ist im Markt? (T. Ilfrich)
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NANOSTART: Erfolgreiches Börsendebüt in 2005 (T. Ilfrich)
Drexler und Phoenix legen neue Schwerpunkte (G. Kunert)
Revolutionäres Prinzip ermöglicht den ersten “gehenden³ Motor (Arne Hauberg,
Nanos-Instruments)